Küchenwohntrends & möbel austria 

The Show goes on – mit zahlreichen News

Künftig werden alle etablierten Messen von Trendfairs hybrid, also in Verbindung mit einer Online-Plattform, veranstaltet. Dies hatte Trendfairs-Geschäftsführer Michael Rambach angekündigt. Nach dem ersten Vorstoß mit Kuechenherbst.online, alternativ zur ausgefallenen Area30 im letzten Jahr, kommt nun ein überarbeiteter Auftritt, der zur – bislang aufrecht erhaltenen – Salzburger Messe Küchenwohntrends & möbel austria Premiere feiern soll. Bereits zwei Tage vor der Messe, die vom 5. bis 7. Mai anberaumt ist, wird das Portal online gehen.

Bei dem Upgrade unter www.kuechenwohntrends.at wurde insbesondere das Feedback der Aussteller und Besucher auf das Angebot von Kuechenherbst.online berücksichtigt, wonach alles übersichtlicher, agiler und interaktiver werden soll. Schon beim Zugang sollen es die Besucher jetzt leichter haben, indem das Login schneller abläuft, e-Mail-Adresse und Passwort reichen. Dabei kann jeder, der will, auch ein Profilbild hochladen – also ein eigenes Foto oder einen skizzierten Avatar auswählen. Damit bekommt die virtuelle Messe eine persönliche Note, können sich Aussteller und Besucher quasi face-to-face begegnen. Parallel wurde das Chat-Angebot verbessert.

Der Einstieg erfolgt über fünf Schaltflächen („Kacheln“), wobei sich jeder seinen Weg suchen kann, um gezielt zu Themen oder Unternehmen zu finden. Sie lauten: Aussteller & Marken – Produktgruppen – Highlights & Neuheiten – Kommunikation – Video-Livestreams. Gestaltet werden die Contents wie bisher von den Ausstellern selbst.

Sofort angezeigt werden die nächsten „Livestreams“. Diese werden aufgrund der hohen Aufmerksamkeit von Michael Rambach besonders empfohlen. Über die Rubrik „Highlights & Neuheiten“, für die jedes Unternehmen nur ein Beispiel liefern soll, erhält der Besucher den schnellen Überblick. Weitere Inspiration versprechen die „Themenwelten“, beispielsweise zu Smart Home, Aktive Spüle, Kochfeldabsaugung oder Virtual Reality.

Über die Kommunikationstools wird einsehbar, wer sich zeitgleich noch auf der Messe befindet, und sie ermöglichen, sofort Kontakt aufzunehmen. Die optionale Abgabe von Visitenkarten wird es wie zuvor geben. Verbessert wird dazu die Auswertung für die Aussteller. Besucher ihrerseits haben die Möglichkeit, ein individuelles Besuchsprotokoll über das Gesehene, ggf. mit Notizen, zu erstellen.

Doch auch das noch so perfekte virtuelle Tool kann die Live-Messe nicht ersetzen. Darin waren sich laut Umfrage sowohl Besucher als auch Aussteller einig. Grundsätzlich gilt: Nur wer nicht physisch an der Messe teilnimmt, muss für den virtuellen Stand 2.150 Euro (+MwSt.) bezahlen. Dazu kommen Einzelbposten wie „Visitenkarte hinterlassen“ oder „Videocall“, die jeweils 125 Euro betragen. Ein Live-Stream kostet 490 Euro, bei zwei wird es schon billiger.

Zur Frage von moebelkultur.de nach den Aussichten, ob die Messe in Salzburg im Mai auch physisch stattfinden kann, hatte Rambach Anfang dieser Woche geantwortet: „Wir sind in voller Planung. Wir haben einen guten Buchungsstand. Wenngleich einige wenige Aussteller wegbleiben, kommen dafür einige neue dazu. Es zeichnet sich ab, dass wir Salzburg durchführen werden.“ Gleichzeitig räumt er jedoch ein: „Der gute Buchungsstand ist natürlich kein Garant. Auch München 2020 war vollausgebucht und die Area30 war zum Zeitpunkt der Absage 20 % über Buchungsstand vom Vorjahr.“ Deshalb ist die virtuelle Plattform allemal eine „sichere Bank“ und soll aber mehr als ein „Plan B“ sein.

Anmerkung: Wie Michael Rambach bereits anklingen lässt, wird die Plattform auch über den 7. Mai hinaus verfügbar sein. Wie lange, das werde noch entschieden.

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