IG Metall

Tarifforderungen für die Möbel-Branche vorgelegt

Erst gestern hat die IG Metall die neuen Tarifforderungen für die holz- und kunststoffverarbeitende Industrie Westfalen-Lippe verkündet. Das berichtet heute "Financial.de". Primäres Ziel sei es die Arbeitgeberforderungen wie eine Reduktion

Erst gestern hat die IG Metall die neuen Tarifforderungen für die holz- und kunststoffverarbeitende Industrie Westfalen-Lippe verkündet. Das berichtet heute "Financial.de". Primäres Ziel sei es die Arbeitgeberforderungen wie eine Reduktion des Urlaubs- und Weihnachtsgelds sowie eine Verlängerung der Wochenarbeitszeit zu verhindern, berichtete ein IG Metall-Sprecher aus Düsseldorf. Die geplanten Veränderungen der Arbeitgeber beliefen sich laut IG Metall pro Arbeitnehmer auf etwa 4.000 Euro im Jahr.
Bereits in der ersten Tarifrunde 2007 hatten sich Gewerkschaft und Arbeitgeber auf einen zweistufigen Abschluss geeinigt. Das Ergebnis: In den Monaten Juni, Juli und August 2008 erhalten die Arbeitnehmer eine Einmalzahlung in Höhe von 345 Euro – diese kann je nach Betrieb auch verdoppelt werden. Ab 1. September 2008 sollen die Angestellten eine Lohnerhöhung von 2,5 Prozent erhalten. Nach Angaben von "Finacial.de" starten die neuen Tarifverhandlungen am 26. Juni 2008 – ohne Forderungen für weitere Lohnerhöhungen.
Nach Angaben der Arbeitgeberseite sei der Grund für veränderte Arbeitszeiten der Auslastungsgrad im Unternehmen. Dieser schwanke aufgrund saisonaler, konjunktureller und struktureller Faktoren. Es sei in diesem Zusammenhang dringend erforderlich, die Arbeitszeit an die tatsächliche Auslastung der Betriebe anzupassen, so Dr. Lucas Heumann, Hauptgeschäftsführer der Verbände der Holz- und Möbelindustrie Westfalen-Lippe im Gespräch mit der "möbel kultur". Mehr über die Forderungen und Argumente der Arbeitgeberseite lesen Sie in der April-Ausgabe der "möbel kultur".