Miele - Die Küche

Switch auf “Warendorf”

Der Übergang von Miele – Die Küche zu Warendorf ist in vollem Gange. Damit bis zur Deadline Ende August der endgültige Markenwechsel erfolgen kann, werden derzeit auch alle Studios umgerüstet.

Der Übergang von Miele – Die Küche zu Warendorf ist in vollem Gange. Damit bis zur Deadline Ende August der endgültige Markenwechsel erfolgen kann, werden derzeit auch alle Studios umgerüstet. Deutschlandweit sind es 180 Händler (weltweit rund 250), davon sind 42 exklusiv und zwei in eigener Hand. Nach Düsseldorf wurde in Hamburg gestern das Re-Opening des zweiten eigenen Stores – der erst 2009 neben dem Stilwerk an der Elbe eröffnet worden war – offiziell unter neuem Namen gefeiert. Neben Handels- und Geschäftspartnern waren auch Thorsten Prée, seit 1. Februar vorsitzender Geschäftsführer der Warendorfer Küchen GmbH, Produktionschef Werner Hörnschemeyer sowie Vertriebsleiter Bernd Mehrtens (s. Foto) vor Ort.
Zum neuen Corporate Design gehören das goldene Logo mit Kronensymbol, Pylone als Ladenbauelement, die Wandverkleidung in der CI-Farbe Titan mit dem ebenfalls neu eingeführten Slogan "Küchen für Persönlichkeiten" und natürlich die übliche Geschäftsausstattung. Parallel kündigen Radiospots und demnächst auch Anzeigen an, dass Miele – die Küche künftig "Warendorf" heißt. Um den Übergang aus der auslaufenden Miele-Lizenz zu erleichtern, spielt bekanntlich Stardesigner Philippe Starck die Rolle als "Brücken-Kopf". Wie in Hamburg ist das extravagante Küchendesign bereits in über 70 deutschen und ebenso vielen internationalen Studios zu sehen. In einem 120seitigen, aufwendig gestalteten Buch wird jetzt zudem die Starck Collection an vier lebensechten Referenzen mit authentischen Besitzern und Einrichtungsfotos vorgestellt.
Für Prée, der für die AFG-Tochter vor allem die Markenbildung vorantreiben soll, ist Philippe Starck vorest weniger Umsatzbringer sondern ein Zugpferd, um dem Handel Impulse zu geben und dessen Loyalität zu erhalten. "Wir haben noch keinen einzigen Händler verloren", behauptet der neue Vorstandschef von (und in) Warendorf. Vielmehr habe das Unternehmen weitere Interessenten gewonnen – gerade durch die Zusammenarbeit mit dem französischen Top-Designer. Diese wird deshalb zu den Herbstmessen und zum Auftritt zur Kölner "LivingKitchen" fortgesetzt. "Phase II" soll dabei auf konventionellere Planungen heruntergebrochen werden. Ab 2011 wird zudem der Auftritt aller drei Küchenmarken der Schweizer Konzernmutter AFG in Deutschland akut. Die Einführung von Piatti erfolgt bereits im Oktober.