Gesellschafterversammlung in Rottach Egern

Super-Ausschüttung beim Einrichtungspartnerring VME

Wieder eine stattliche Bilanz konnte der Einrichtungspartnerring VME anlässlich seiner Gesellschafterversammlung im bayerischen Rottach Egern vorlegen. Zwar blieb der zentralregulierte Umsatz der Verbundgruppe in 2016 um ca. 90 Mio. Euro wegen einiger Mitgliederabgänge unter Vorjahresniveau. Dennoch höchst beachtlich: Unter Berücksichtigung der Änderungen im Mitgliederbestand weist der Einrichtungspartnerring sogar deutliche Zuwächse auf bestehenden Flächen auf. Hauptgeschäftsführer Frank Stratmann: „Dieses gute Ergebnis zeigt das nach wie vor starke unternehmerische Engagement unserer Gesellschafter.“

Höchst erfreulich auch die Gewinnausschüttung in Höhe von 14,3 Mio. Euro – eines der besten Ergebnisse in der Verbandsgeschichte.

In seiner ersten Rede schlug Aufsichtsratsvorsitzender Jürgen Karmann neue Töne an und zitierte sogar Bob Dylan mit „The times they’re a changin´“. Er warnte davor, dass der Warenhunger der Filialisten die Märkte leer fegt. Viele Lieferanten gehen pleite, die Vielfalt stirbt. Seinen Verbandskollegen rief er zu, wir müssen offen für neue Lösungen sein, an die wir bisher noch nicht gedacht haben. Er verwies dabei auf die Zusammenarbeit mit MHK – vor sechs Jahren noch revolutionär –, die der Einrichtungspartnerring VME nicht mehr missen möchte.

Im Mittelpunkt der Verbandstagung stand die neue Verbandsmarke „Interliving“. Bereits 50 Anschlusshäuser tragen das Logo im Firmennamen. Frank Stratmann zog eine erste beachtliche Bilanz von zwei Jahren Arbeit an dem Label und lieferte einen Einblick in das kommende look & feel von „Interliving“. Ab September startet der Verband eine große TV- und Print-Kampagne, für die das bisher höchste Budget in der Verbandsgeschichte bereitgestellt wird. Stratmann: „Mit ein bis zwei Millionen kommen wir da nicht zurecht. Schließlich soll es knallen“

Neben der Präsentation der frisch gedrehten TV- und Radio-Spots gab es die Marke auch „zum Anfassen“. Mit Hilfe von Virtual-Reallity-Brillen konnten die Gäste unter anderem eine „Interliving“-Koje erkunden.

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