Dirk-Uwe Klaas

Sturmholz nicht als billigen Brennstoff verschwenden

Nach dem Orkan "Kyrill" meldet sich heute Dirk-Uwe Klaas, der Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Holz und Kunststoffe verarbeitenden Industrie und verwandter Industriezweige, zu Wort: "Nach dem verheerenden Orkan liegen

Nach dem Orkan "Kyrill" meldet sich heute Dirk-Uwe Klaas, der Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Holz und Kunststoffe verarbeitenden Industrie und verwandter Industriezweige, zu Wort: "Nach dem verheerenden Orkan liegen nach unseren Schätzungen rund zehn Millionen Kubikmeter Holz alleine in Deutschland ungenutzt im Wald. Das ist immerhin rund ein Fünftel des gesamten jährlichen Holzeinschlags in der Bundesrepublik." Klaas fordert jetzt, "dass dieses Holz schnell und unbürokratisch auf den Markt gelangt. Keinesfalls darf der wertvolle Rohstoff jetzt überwiegend als billiger Brennstoff verschwendet werden." Schließlich könnten auch aus Sturmholz hochwertige Holzwerkstoffe hergestellt werden, beispielsweise Spanplatten für die Möbelindustrie.
Klaas erläutert: "Der Mangel an Holz führte – unter anderem durch vermehrte Verbrennung – in den vergangenen Monaten zu Preissteigerungen des Rohstoffs um bis zu 30 Prozent. Sinnvoll genutzt, kann das Sturmholz die Preise wieder normalisieren helfen, was letztlich auch dem Verbraucher zugute kommt."