Ebay

Studie zeigt, wie omnichannel die Umsätze antreibt

Im Rahmen einer Studie von Deloitte für Ebay wurde auf Basis eines "Omnichannel"-Analysemodells untersucht, inwiefern Online-Umsätze das stationäre Geschäft von Händlern beeinflussen. Dabei beschreibt Omnichannel ein 360-Grad-integriertes Handelsmodell, bei dem

Im Rahmen einer Studie von Deloitte für Ebay wurde auf Basis eines "Omnichannel"-Analysemodells untersucht, inwiefern Online-Umsätze das stationäre Geschäft von Händlern beeinflussen. Dabei beschreibt Omnichannel ein 360-Grad-integriertes Handelsmodell, bei dem verschiedene Absatzkanäle so miteinander kombiniert sind, dass den Konsumenten ein Einkaufserlebnis geboten wird, wie sie es sich heute wünschen.
Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass 98 Prozent der Online-Verkäufe von Haushaltsgeräten von vier untersuchten führenden deutschen Omnichannel-Händlern in diesem Segment zusätzlich zu ihren stationären Umsätzen erzielt werden (dies entspricht einem zusätzlich erzielten Handelsvolumen dieser vier Händler von bis zu 380 Mio. Euro 2012). Das bedeutet, dass von jeden 100 Euro, die außerhalb von Ladengeschäften für die Produkte der untersuchten Händler ausgegeben wurden, 98 Euro zusätzlich zum stationären Geschäft generierte Umsätze sind. Ein ähnliches Ergebnis zeigte sich auf dem ebenfalls im Rahmen der Studie untersuchten britischen Markt für Damenmode: Hier wurden von den untersuchten Omnichannel-Händlern 95 Prozent der online erzielten Umsätze zusätzlich zum Umsatz aus dem stationären Geschäft erwirtschaftet.
Gemäß der Studie betrafen bis zu 25 Prozent kürzlich erfolgter Käufe über mobile und Online-Kanäle in Deutschland und Großbritannien Produkte, die für die Verbraucher im stationären Handel vor Ort nicht erhältlich waren. Dies entspräche Online- und mobilen Absätzen im Wert von 7 Mrd. Euro in Deutschland und 9 Mrd. Euro in Großbritannien am Beispiel des Jahres 2012.
Dr. Stephan Zoll, Vice President Ebay Germany: "Die Studie zeigt beispielhaft anhand von zwei untersuchten Branchen, dass es nicht um Online-Handel versus Offline-Handel geht. Erfolgreiche Händler sind auf allen Kanälen präsent – stationär, online, mobil sowie auf Verkaufsplattformen Dritter – nicht nur auf dem einen oder dem anderen Kanal. Die Konsumenten wollen das Beste aus beiden Welten: Möglichkeiten zum Online-Einkauf über eine Vielzahl von Geräten hinweg genauso wie das Einkaufen oder Abholen von Ware im Ladengeschäft."
Über Europa hinweg ergab die Studie, dass die Nutzung des Online-Handels zwischen den Ländern noch erheblich variiert. In Deutschland, Großbritannien und Frankreich ist der Omnichannel-Handel schon im großen Maße Realität, in Märkten wie Italien und Spanien ist dies weniger der Fall.