Die Top 10 Online-Shops in Österreich In Österreich erwirtschaftete Umsätze in 2017 in Mio. Euro. Quelle: EHI und Statista

Die Top 10 Online-Shops in der Schweiz In der Schweiz erwirtschaftete Umsätze in 2017 in Mio. CHF. Quelle: EHI und Statista

EHI und Statista

Studie beleuchtet E-Commerce in Österreich und der Schweiz

Der E-Commerce-Bereich in Österreich und der Schweiz ist weiter auf Wachstumskurs. Laut der Studie „E-Commerce-Markt Österreich/Schweiz 2018“ von EHI und Statista konnten die 250 umsatzstärksten Onlineshops im vergangenen Jahr jeweils ein Umsatzplus erwirtschaften. „Wie auch im deutschen Markt konzentriert sich das Umsatzwachstum allerdings größtenteils auf die Spitze des Rankings“, erläutert Christoph Langenberg, Data Analyst und Projektleiter Forschungsbereich E-Commerce im EHI. Die Nutzung sozialer Netzwerke steht in beiden Ländern weiter hoch im Kurs. Instagram ist dabei größter Gewinner in beiden Alpenländern.

In Österreich setzten die 250 umsatzstärksten Onlineshops 2017 insgesamt 2,7 Mrd. Euro mit physischen Waren im Internet um. Verglichen mit dem Vorjahr (2,5 Mrd. Euro) ist das ein Umsatzplus von 9,2 Prozent. Dabei ist die Marktkonzentration noch einmal gestiegen. 1,4 Mrd. Euro, und damit 51,1 Prozent des Gesamtumsatzes des Rankings, gingen auf das Konto der Top 10, das von  amazon.de (643,0 Mio. Euro), zalando.at (230,0 Mio. Euro) und universal.at (133,6 Mio. Euro) angeführt .

Der E-Commerce-Markt in dem Land ist stark international geprägt. Fast die Hälfte (124 Onlineshops) der 250 umsatzstärksten Shops stammen aus dem Ausland. 91 davon haben ihren Firmensitz in Deutschland.

In der Schweiz schlossen die 250 umsatzstärksten Webshops das Geschäftsjahr 2017 mit einem Umsatz von 7 Mrd. CHF (umgerechnet 6,2 Mrd. Euro) (Vorjahr: 6,6 Mrd. CHF) und einem Wachstum von 5,7 Prozent ab. Hier konzentriert sich das Wachstum ebenfalls vor allem auf die stärksten zehn Anbieter, die mit 3,2 Mrd. CHF (2,8 Mrd. Euro) 46,2 Prozent vom Gesamtumsatz erwirtschaftet haben. Digitec.ch (690,0 Mio. CHF, 612 Mio. Euro) führt das Ranking an, dicht gefolgt von zalando.ch (685,0 Mio. CHF, 607 Mio. Euro). Amazon.de befindet sich mit einem Umsatz von 431,6 Mio. CHF (382,8 Mio Euro) auf Platz drei.

Der Anteil ausländischer Onlineshops unter den Top 250 liegt aktuell nur bei gut einem Viertel. Von den 64 ausländischen Shops in der Schweiz kommt mehr als die Hälfte (38 Shops) aus Deutschland.

Unterdessen gewinnt Instagram weiter an Popularität. In Österreich hat die Social Media Plattform als einzige unter den Top-250-Onlineshops gewonnen. Während 2017 noch 70,0 Prozent der Top 250 auf Instagram vertreten waren, sind es 2018 schon 77,6 Prozent. Alle anderen Plattformen haben Nutzer eingebüßt oder haben sich auf Vorjahresniveau gehalten. Auch Facebook, die aktuell noch meistgenutzte Social Media-Plattform, rutscht von 96,0 Prozent auf 90,8 Prozent.

Ein ähnliches Bild zeigt sich in der Schweiz. Facebook fällt hier leicht von 94,4 Prozent auf 92,8 Prozent. Von den Top-250-Onlineshops haben 67,2 Prozent ein Instagram-Profil (Vorjahr: 62,0 Prozent). Mit 0,8 Prozentpunkten konnte außerdem Pinterest leicht zulegen. Alle anderen Plattformen haben an Popularität unter den umsatzstärksten Shops der Schweiz verloren.

Diese Seite teilen