GfK

Stotterstart bei Elektrogeräten - Energieeffizienz ist gefragt

Der Start hätte besser sein können: Elektrogeräte verkauften sich im ersten Quartal 2012 in Westeuropa nicht überall gut. Für technische Gebrauchsgüter ermittelte die GfK von Januar bis März in Westeuropa einen Umsatz von 46,2 Mrd. Euro - ein Minus von 5,1 Prozent verglichen mit dem Vorjahreszeitraum. Bei Elektrogroßgeräten sind Deutschland, Österreich, Belgien und Frankreich die einzigen im GfK Temax Westeuropa erfassten Länder, die einen Umsatzzuwachs gegenüber dem Vorjahresquartal erzielen konnten.

In diesem Marktsegment wurden in den ersten drei Monaten 2012 insgesamt Geräte im Wert von 7,8 Mrd. Euro umgesetzt und damit 1,3 Prozent weniger als im Vorjahresquartal. Die Einführung des neuen Energielabels, mit dem Verbraucher auf einen Blick hocheffiziente Geräte erkennen können, verleiht dem Markt, so die GfK "erwartungsgemäß einen positiven Schub." Das zeigt sich besonders in Deutschland und Österreich, wo Energieeffizienz ein wichtiges Verkaufsargument ist.

Bei Kühlgeräten tragen Modelle mit Nofrost-Funktion über 50 Prozent zum Umsatz bei, und bei Spülmaschinen geht der Trend in allen Ländern zu wassersparenden Geräten.

Einbußen gab es im Bereich der Elektrokleingeräte bei Espressokapsel-Maschinen, mit denen im vergangenen Jahr noch gute Geschäfte gemacht wurden.

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