Die österreichische Möbelindustrie konnte die Produktion - das Foto zeigt die Fertigung bei Wittmann - im ersten halbjahr 2018 um 3,9 Prozent steigert, den Export im selben Zeitraum sogar um 7,4 Prozent.

Österreichische Möbelindustrie

Stolze 7,4 Prozent Exportplus im ersten Halbjahr 2018

Mit dem ersten Halbjahr 2018 kann die österreichische Möbelindustrie sehr zufrieden sein: Denn es wurden Möbel im Wert von 957,4 Mio. Euro gefertigt und abgesetzt. Das Produktionsplus beläuft sich nach vorläufigen Ergebnissen auf 3,9 Prozent für (Möbel gesamt ohne Teile für Möbel, außer für Sitzmöbel). Mit einem Zuwachs von 7,4 Prozent erzielt der Export sogar noch einen besseren Wert.

„Wir konnten die Ausfuhren in den ersten sechs Monaten dieses Jahres um beachtliche 7,4 Prozent steigern“, erklärt Dr. Georg Emprechtinger, Vorsitzender der Österreichischen Möbelindustrie. „Diese erfreuliche Entwicklung ist ein messbares Indiz dafür, dass sich ‚made in Austria‘ international immer mehr zu einem verlässlichen Qualitätslabel entwickelt und der Export für die heimische Branche eine zunehmend wichtige Säule darstellt.“ So konnten auch für Ausfuhren nach Deutschland – als wichtigstes Exportland – mit einem Plus von 6,3 Prozent auf 207,3 Mio. Euro noch einmal gesteigert werden. An zweiter Stelle rangiert Polen mit 24,1 Mio. Euro (+2,1 %), gefolgt von Italien mit einem beachtlichen Zuwachs von 10,7 Prozent auf 20,6 Mio. Euro. Auch Frankreich entwickelt sich mit einem Plus von 15,2 Prozent auf 9,9 Mio. Euro sehr erfreulich. Einen Sprung machten außerdem Großbritannien mit +14,7 Prozent (7,9 Mio. Euro) und die Niederlande mit sogar 24,1 Prozent (4,4 Mio. Euro).

 

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