Möbel-Index

Stimmung ist verhalten

Der November hat dem Möbelhandel im Schnitt ein kleines Minus im einstelligen Bereich gebracht. Die geringsten Rückgänge verzeichneten dabei die Discounter. Die höchsten Einbußen musste der Bereich Küche hinnehmen. Ausnahmen

Der November hat dem Möbelhandel im Schnitt ein kleines Minus im einstelligen Bereich gebracht. Die geringsten Rückgänge verzeichneten dabei die Discounter. Die höchsten Einbußen musste der Bereich Küche hinnehmen. Ausnahmen bildeten einzelne Firmen, die durch Aktionen, wie vorgezogene Abverkäufe, im Vergleich zum Vormonat eine positive Umsatzentwicklung verbuchen konnten.
Insgesamt steht die Möbelbranche in Anbetracht der Finanzkrise aber noch gut da. Bis November dieses Jahres konnten die Händler, im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, ein Plus von gut 1 Prozent verbuchen. Küchen liegen aktuell, aufgelaufen, bei +1,24%, Discounter bei +1,22%.
Doch der Trend ist eindeutig verhalten. "Im Moment gehen wir davon aus, dass ein eher schwacher Dezember zu erwarten ist", so Sebastian Deppe von der BBE Handelsberatung München.
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Die Daten des Möbel-Index der "möbel kultur"/BBE Handelsberatung beruhen im wesentlichen auf den Zahlen aus dem "Chefplan Online" (CPO). Allein hier kann die BBE auf über 100 Teilnehmer aus dem Möbelhandel zurückgreifen. Diese werden z.T. aus Einzelberatungen bzw. sonstigen Eigenerhebungen wie Erfa angereichert. Grundsätzlich sind alle Betriebstypen und -größen aus verschiedenen Einkaufsverbänden, darunter Alliance, EMV, Garant-Möbel und MZE vertreten. Wobei der Fokus deutlich auf Vollsortimentern bis 10.000 qm sowie Fachmärkten und Spezialisten beruht.