Würth

Steuerverfahren beendet

Finanzielle Einigung: Die Staatsanwaltschaft Stuttgart hat das beim Amtsgericht Heilbronn eingeleitete Verfahren gegen Mitglieder der Würth-Gruppe eingestellt. Hintergrund ist das Ermittlungsverfahren, das 2006 gegen sechs Führungskräfte des Unternehmens eingeleitet wurde.

Finanzielle Einigung: Die Staatsanwaltschaft Stuttgart hat das beim Amtsgericht Heilbronn
eingeleitete Verfahren gegen Mitglieder der Würth-Gruppe eingestellt. Hintergrund ist das Ermittlungsverfahren, das 2006 gegen sechs Führungskräfte des Unternehmens eingeleitet wurde. Dabei hatten die Staatsanwaltschaft und die Finanzbehörden gegen die Betroffenen den Vorwurf erhoben, bei der Verrechnung innerhalb des Konzerns sowie bei weiteren unternehmensbezogenen Vorgängen unzutreffende Erklärungen abgegeben zu haben.
Nun sieht der jetzige Abschluss vor, dass drei Beschuldigte Geldstrafen akzeptieren. Gegen weitere drei Betroffene wurde das Verfahren gemäß § 153 a Strafprozessordnung gegen Zahlung von Geldauflagen eingestellt.
"Ich habe mich nach sehr reiflicher Überlegung bereit erklärt, die Verantwortung
für offensichtlich strittige und komplexe Fragen der Besteuerung der Würth-
Gruppe zu übernehmen. Damit schütze ich mein Unternehmen nicht zuletzt
vor den belastenden Auswirkungen langjähriger Prozesse und Auseinandersetzungen
in der Öffentlichkeit", äußerte sich Reinhold Würth zu dem beendeten Verfahren.