Messe Frankfurt

Stellte Pläne für digitalen B2B-Marktplatz vor

Diese Kooperation hat Zukunft: Auf der Ambiente, die noch bis einschließlich Dienstag, 12. Februar, über die Bühne geht, hat die Messe Frankfurt ihre Pläne für den B2B-Marktplatz „Nextrade“ vorgestellt. Gemeinsam mit Nmedia wird sie das Portal aufbauen und hat deshalb eine Beteiligung an der Nmedia GmbH erworben. Aufgrund der voranschreitenden Digitalisierung verschiebt sich die Ordertätigkeit immer stärker in Richtung digitaler Alternativen. Mit „Nextrade“ können Händler – neben dem gängigen Bestellvorgang auf der Messe – ihre Produkte und Sortimente 365 Tage im Jahr zentral und digital ordern.

Allein zwischen 2000 und 2017 haben rund 100.000 Einzelhandelsgeschäfte in Deutschland geschlossen. „Hier sehen wir Handlungsbedarf, aber auch konkrete Stellhebel für den zukünftigen Erfolg. Deshalb möchten wir als Messe Frankfurt Aussteller und Handel mit einem neuen, digitalen Ordertool im Netz gezielt unterstützen. Als Vermarktungs- und Vertriebspartner von Nmedia gibt die Messe Frankfurt Ausstellern und Besuchern der Konsumgütermessen zukünftig ein weiteres Werkzeug an die Hand, um im zunehmend härter werdenden Wettbewerb zu bestehen“, so Detlef Braun, Geschäftsführer der Messe Frankfurt.

Für den Aufbau von „Nextrade“ wird Nmedia seine im Portfolio befindlichen 1.000 Händler und 500 Lieferanten von der EDI Plattform in den neuen Marktplatz überführen. Als Vertriebspartner wird die Messe Frankfurt neue Lieferanten und Händler, die Teil des Marktplatzes sein möchten, akquirieren. Die Lieferanten pflegen die Daten ihrer Artikel auf dem Marktplatz in einen jeweils eigenen Webshop ein. Händler können dann über „Nextrade“ in den einzelnen Webshops nach Freischaltung durch den jeweiligen Lieferanten digital, zentral und über einen Kanal bestellen, statt manuell bei jedem Lieferanten einzeln zu ordern.

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