Joka

Stellt sich neu auf – beendet Zusammenarbeit mit Kika/Leiner

Bei Joka steht ein Generationswechsel an. Im Zuge dessen will die 4. Generation der Familie Kapsamer auf eine noch stärkere Partnerschaft mit dem Fachhandel und einer klaren Positionierung als österreichischer Premiumhersteller für gehobene Wohn- und Schlafkultur setzen.

Bereits in den letzten 5 Jahren wurde bei Joka viel in das Design neuer Produktlinien investiert. Das Traditionsunternehmen legt auf den umfangreichen Service für seine Handelspartner großen Wert und hat dafür aktuell die angebotenen Schulungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten durch die Gründung des „JokaCampus“ auf die Beine gestellt. Hier werden, neben der Bildung von fachlicher Kompetenz, auch Workshops zum Thema Vertrieb und Positionierung angeboten.

Eine zusätzliche Unterstützung bietet Joka den Fachhändlern durch sein dichtes Netz an Schauräumen. Im Jahr 2019 sollen zwei neue Standorte eröffnet werden, um weitere Verkaufsfläche zu bieten. Neben geschulten Beratern, profitieren die Handelspartner in allen Schauräumen von dem modern präsentierten Produktportfolio. Um den aktuellen Exportanteil von 15 Prozent auf 20 Prozent auszubauen ist Joka derzeit auch aktiv mit der Akquise von Fachhändlern und Handelsagenten im Benelux-Raum beschäftigt. Südtirol und die Schweiz sind neben Deutschland heute die wichtigsten Exportmärkte.

Im deutschen Markt ist Joka mit der Schlafsystem-Marke ProNatura erfolgreich und wächst jährlich im 2-stelligen Prozentbereich, heißt es in einer Pressemitteilung. Eine noch stärkere Expansion mit ProNatura ist über ein, in der Entwicklung befindliches, Franchisekonzept geplant. Der erste Pilotbetrieb startet bereits im Frühjahr 2019 in Salzburg.

Da alle diese Maßnahmen eine stärkere Differenzierung und Konzentrierung erfordern, beendet Joka die jahrzehntelange Zusammenarbeit mit Kika/Leiner per 31. Januar 2019. Eine strategische Entscheidung, die nicht zuletzt daraus resultiert, dass von Joka derzeit aufgrund der Ereignisse und Signale der letzten Monate eine erfolgreiche zukünftige Zusammenarbeit nicht mehr gesehen wird.

„Joka gehört zu den Leiner-Lieferanten der ersten Stunde. Umso bedauerlicher ist es, dass diese jahrzehntelange gute Partnerschaft hinterfragt werden muss. Aber so wie es in jeder Beziehung passieren kann ist es auch hier, man hat sich auseinandergelebt“, sagt Johann Kapsamer, geschäftsführender Gesellschafter.

„Mit den bereits eingeleiteten Maßnahmen werden wir die Kika/Leiner-Umsätze jedenfalls kompensieren und dabei in Zukunft noch unabhängiger am Markt agieren können“, ergänzt Anna Kapsamer-Fellner, Geschäftsführung Vertrieb & Marketing.

 

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