Kahla
Stellt “Erbgut” auf der Tendence 2010 aus
Kahla demonstriert auf der kommenden "Tendence", wie wandelbar Porzellan sein kann. Unter dem Motto "Erbgut" zeigen elf Studenten der Berliner Universität der Künste anlässlich der Konsumgütermesse in Frankfurt am Main
Kahla demonstriert auf der kommenden "Tendence", wie wandelbar Porzellan sein kann. Unter dem Motto "Erbgut" zeigen elf Studenten der Berliner Universität der Künste anlässlich der Konsumgütermesse in Frankfurt am Main (Halle 11.0, Stand C40) ihre Porzellanideen, die in Zusammenarbeit mit Kahla umgesetzt wurden.
Der gestalterische Ansatz des Projekts "Erbgut", das im Sommersemester 2009 unter der Leitung von Kahla-Designerin Barbara Schmidt an der UdK durchgeführt wurde, war die Vererbungslehre.
"Erbgut" beschreibt im biologischen Sinne die Gesamtheit aller vererbbaren Information. Angewandt auf den Bereich der Produktgestaltung sollte der Begriff Anlass geben, Eigenschaften von Gegenständen aus den verschiedensten Materialien, die im Kontext Essen und Trinken auftreten, auf ihre Übertragbarkeit in Objekte aus Porzellan zu untersuchen. Die Herkunft von Formen und Funktionen sollte dabei reflektiert und ihr Potenzial für Weiterentwicklungen erforscht werden. Die Spielregeln für die Vererbung entwarf jeder selbst. Die Ergebnisse gibt es nun vom 27. bis 31. August auf der "Tendence" zu sehen.
Kahla ermöglichte es den Projektteilnehmern, die modernen Produktionsanlagen sowie das technische Know-how und die Erfahrung der Mitarbeiter zu nutzen und eine Woche lang ihre Entwürfe in Porzellan umzusetzen. Die Förderung junger Designstudenten ist dem geschäftsführenden Gesellschafter Holger Raithel ein wichtiges Anliegen. So lädt das Unternehmen regelmäßig Designer, Keramiker und Künstler zum "Kahla Kreativ Workshop" nach Thüringen ein – in diesem Jahr fand das Treffen bereits zum fünften Mal statt.

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