Siematic
Stellenabbau in Löhne
Dass es derzeit nicht mehr so einfach ist, Küchen zu verkaufen, spürt Siematic. Vor allem im Objektgeschäft in Asien und Teilen Europas habe die Premiummarke Aufträge eingebüßt. Da bereits andere
Dass es derzeit nicht mehr so einfach ist, Küchen zu verkaufen, spürt Siematic. Vor allem im Objektgeschäft in Asien und Teilen Europas habe die Premiummarke Aufträge eingebüßt. Da bereits andere Sparpotenziale ausgeschöpft seien, bleibe dem Löhner Unternehmen nun nichts anderes übrig, als beim Personal zu kürzen. "Wir haben in den vergangenen Jahren erhebliche Investitionen in den Bereichen Produktion und Logistik getätigt, um noch flexibler auf Kundenwünsche reagieren zu können und zugleich Rationalisierungspotentiale auszuschöpfen. Damit haben wir bereits unsere Möglichkeiten zur Kostensenkung aktiv genutzt, so dass jetzt ein Stellenabbau leider nicht vermieden werden kann", erklärte Inhaber und Geschäftsführer Ulrich W. Siekmann.
Über eine konkrete Zahl der betroffenen Stellen im In- und Ausland will der Firmenchef noch nichts sagen. Laut "Neuer Westfälischen" von heute stehen vermutlich 50 von den insgesamt rund 600 Stellen auf der Streichliste. 500 Mitarbeiter werden bislang am Standort Löhne beschäftigt. Die Personalanpassungen sollen auf jeden Fall sozialverträglich vorgenommen werden, durch Ausnutzung der natürlichen Fluktuation und freiwillige Austritte.
Für 2008 geht das Unternehmen insgesamt von einem Umsatzminus aus. In den letzten zwei Jahren habe der Umsatz bei 150 Mio. Euro gelegen, über 70 Prozent entfielen davon auf den Export. Brancheninsider sprechen davon, dass nicht nur im Ausland, sondern auch hierzulande der Absatz zurückgegangen sei.

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