Maja

Stellenabbau in Kasendorf

Der Mitnahme- und SB-Spezialist Maja sieht sich im Werk Kasendorf (Landkreis Kulmbach) zum Stellenabbau gezwungen. Insgesamt 20 der 180 Mitarbeiter müssen gehen. In der Produktion und Verwaltung wird den Firmenangaben

Der Mitnahme- und SB-Spezialist Maja sieht sich im Werk Kasendorf (Landkreis Kulmbach) zum Stellenabbau gezwungen. Insgesamt 20 der 180 Mitarbeiter müssen gehen. In der Produktion und Verwaltung wird den Firmenangaben zufolge auf Kurzarbeit umgestellt. Die Geschäftsführer Heinz Hien und Thomas Kredatus äußerten sich zu dem Schritt wie folgt: "Geschäftsleitung und Arbeitnehmervertreter haben in den letzten Wochen intensiv verhandelt und beraten, um den Stellenabbau so gering wie möglich zu halten. Wir sind überzeugt, zusammen mit der Belegschaft den Standort Kasendorf langfristig sichern zu können." Einen Sozialplan haben die Betriebspartner einvernehmlich festgelegt, um den Arbeitsplatzabbau sozialverträglich zu gestalten, heißt es in der Mitteilung. Für die betroffenen Mitarbeiter gebe es eine Abfindungsregelung.
Vor gut einem Jahr hatte sich der im Januar verstorbene Inhaber Manfred Jarosch nach über 40 Jahren Unternehmertum und in seinem 80. Lebensjahr dazu entschlossen, an die Kapitalgesellschaft MMB Verwaltungs GmbH zu verkaufen und so die Zukunft der ca. 450 Arbeitsplätze schwerpunktmäßig in Kasendorf und Wittichenau zu sichern. Die MMB hatte aufgrund des stetigen Wachstums der Maja-Werke ein Auge auf das Unternehmen geworfen. Die neuen Gesellschafter verfügten bis dato über keinerlei Erfahrungen in der Möbelindustrie.