XXXLutz

Steine in Villingen-Schwenningen aus dem Weg geräumt

Für das von Der Lutz-Gruppe ins Auge gefasste Areal in Villingen-Schwenningen hat das Regierungspräsidium in Freiburg jetzt eine Flächennutzungsplan-ânderung beschlossen. "Damit kann die Stadt Villingen-Schwenningen nun auch das bereits begonnene Bebauungsplanverfahren zu Ende führen, um das Einrichtungshaus endgültig zuzulassen", teilte die Behörde gegenüber dem Online-Portal "schwarwaelder-bote.de" mit. Demnach sei das Vorhaben der ísterreicher, einen 27.000er zu bauen, als raumverträglich einzustufen.

Gegen die Pläne von XXXLutz war zuvor der örtliche Handel auf die Barrikaden gegangen. Otto Mielke, Experte des Regierungspräsidiums, erklärte jedoch, dass es nicht Aufgabe eines Raumordnungsverfahrens sei, ansässige Firmen vor jeglicher Konkurrenz zu schützen. Für ihn sei entscheidend, dass im Oberzentrum ein Bau entstehe, der in ein größeres Umland ausstrahle. Eine "Auswirkanalyse zur Ansiedlung eines Möbelhauses in Villingen-Schwenningen" lasse erwarten, dass der Umsatz zu knapp 90 Prozent mit Kunden aus der gesamten Schwarzwald-Baar-Heuberg-Region erwirtschaftet wird. "An keinem dieser Orte werden die kritischen Werte des Einzelhandels Baden-Württemberg erreicht oder gar überschritten", so die Meinung des Präsidiums. Für zentrenrelevante Randsortimente darf die Lutz-Gruppe maximal 800 qm nutzen.

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