BSH

Steigert Umsatz um 5,8 Prozent

Erfolgskurs fortgesetzt: Die BSH verkündete heute auf ihrer Bilanzpressekonferenz in München einen Rekordumsatz für das Geschäftsjahr 2017. Das Multi-Markenunternehmen konnte demnach seinen Umsatz auf 13,8 Mrd. Euro steigern, was ein Plus von 5,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr bedeutet (2016: 3,5 %). „Wir sind voll auf Kurs, unsere langfristigen Wachstumsziele zu erreichen und gleichzeitig die kulturelle und digitale Transformation der BSH voranzutreiben“, sagt Karsten Ottenberg, Vorsitzender der BSH-Geschäftsführung. Bis zum Jahr 2025 plant das Unternehmen, den Gruppenumsatz auf 20 Mrd. Euro zu steigern.

Die BSH konnte im Jahr 2017 in allen Regionen den Umsatz steigern. In den gesättigten Märkten Europa und Nordamerika erzielte der Hausgerätehersteller leichte Umsatzzuwächse (Europa: +2,1 %; Nordamerika: +0,1 %). In den drei weiteren BSH-Regionen konnte das Unternehmen im Geschäftsjahr 2017 den Umsatz zweistellig steigern. Besonders positiv verlief die Umsatzentwicklung in der Region Asien-Pazifik (+14,6 %) und in der Region Greater China (China, Hongkong, Taiwan (+14,1 %). Die Umsätze in der BSH-Region T-MEA-CIS (Türkei, Naher Osten, Afrika und GUS-Staaten) entwickelten sich mit einem Plus von 14 Prozent. Auf Basis lokaler Währungen verzeichnet diese BSH-Region sogar ein Wachstum von 25,1 Prozent. Die Region profitierte von der starken Umsatzentwicklung in der Türkei (+31 % auf Basis lokaler Währung).

„Die Art, wie Menschen leben, kochen und ihre Hausarbeit erledigen, verändert sich. Weil wir auch in Zukunft auf der ganzen Welt die erste Wahl für Konsumenten sein wollen, möchten wir ihnen neue und spannende Angebote bieten. Aus diesem Grund treibt die BSH den Wandel zu einem Hardware+ Unternehmen voran, das neben exzellenten Hausgeräten zunehmend digitale und individuelle Services anbietet“, so Ottenberg. „Deswegen haben wir zum Beispiel im vergangenen Jahr 65 Prozent der Anteile am Berliner Start-up Kitchen Stories erworben. Mit der globalen Food-Plattform, deren Rezepte wir nach und nach in unser digitales Ökosystem Home Connect einbinden, ermöglichen wir unseren Konsumenten neue Erlebnisse rund um das Kochen in der zunehmend vernetzten Küchenwelt“, sagt Ottenberg.

Wie in den Vorjahren hat die BSH auch im Geschäftsjahr 2017 kräftig in die Zukunft investiert: Sowohl die Investitionen (rund 637 Mio. Euro bzw. rund 4,6 % des Umsatzes), als auch die Aufwände für Forschung und Entwicklung (rund 622 Mio. Euro bzw. rund 4,5 % des Umsatzes) erreichten Rekordwerte.

„Wir wollen schneller werden im Bereich der vernetzten Küche. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen wir nicht nur unsere Innovationsfähigkeit und Investitionen weiter steigern, sondern schlichtweg anders arbeiten. In diesem Zusammenhang setzen wir vermehrt auf mobile Arbeitswelten, die ein agiles Arbeiten ermöglichen. Darüber hinaus konzentrieren wir uns in drei neu geschaffenen Organisationseinheiten noch gezielter auf folgende Themen: Erstens, unsere Digitalisierungsstrategie. Zweitens, strategische Investitionen. Drittens, unsere Entwicklung zum Hardware+ Unternehmen“, sagt Ottenberg. „Dieser Entwicklung liegt unsere Überzeugung zugrunde, dass alles, was wir tun, die Lebensqualität unserer Konsumenten weltweit verbessern soll. Dazu gehört auch der Eintritt in neue Märkte – mit gänzlich anderen, maßgeschneiderten Produkten unter anderem für die Menschen in Schwellenländern.“

 

Diese Seite teilen