Marc Opelt, Vorsitzender des Bereichsvorstands der Otto GmbH, während der Pressekonferenz.

Otto Einzelgesellschft

Steigert Umsatz um 13 Prozent

Heute hat Otto seine Umsatzzahlen des abgelaufenen Geschäftsjahres der Einzelgesellschaft veröffentlicht. Dabei verkündete der Konzern eine Neuerung: „Wir werden ab jetzt neben dem IFRS Umsatz auch das sogenannte GMV darstellen“, erklärt Marc Opelt, Vorsitzender des Bereichsvorstands der Otto GmbH in der Pressekonferenz. Diese Kennzahl umfasst neben dem eigenen Handels- und Provisionsgeschäft auch das auf der Plattform Otto.de von Partnern generierte Umsatzvolumen.

Der Umsatz der Otto Einzelgesellschaft im abgelaufenen Geschäftsjahr 2021/22 beträgt 5,1 Mrd. Euro, was ein Wachstum von 13 Prozent bedeutet. Im Vorjahr lang der Zuwachs bei 30,2 Prozent. Das GMV beläuft sich auf 6,97 Mrd. Euro Umsatz, ein Plus von 24 Prozent im Vorjahresvergleich. Das Home&Living Marktsegment konnte weiter wachsen, allerdings nicht mehr so stark wie im vorausgegangenen Geschäftsfahr (2020/21: 40%). Konkrete Zahlen wurden nicht genannt.

Auch die Kundenbasis hat sich positiv entwickelt. Die 12-Monats-Kundenbasis ist gewachsen auf 11.5 Mio. aktive Kunden (2020: 9,9 Mio.), die Umsatz generiert haben. Das Neukundenwachstum belief sich auf 3,67 Mio. Auch das Plattformgeschäft auf otto.de mit mittlerweile 3.500 Marken und Partnern sowie einem kontinuierlich wachsenden Angebot an nachhaltigen Produkten entwickelte sich weiterhin dynamisch. Von den 9,6 Mio. Produkte im Angebot (2018: 1 Mio.) kommen mittlerweile 7,5 Mio. vom Marktplatzgeschäft.

„Wir freuen uns nicht nur über unseren fortgesetzten Erfolg als Händler und Plattformbetreiber, sondern auch darüber, für immer mehr Händler und Marken ein willkommener Partner für die Entwicklung des eigenen Online-Geschäfts zu sein. Dieser Zuspruch unterstreicht unsere Rolle im Markt als Plattform mit fairen Konditionen und einer klaren Haltung”, erklärt Marc Opelt, Vorsitzender des Bereichsvorstands der Otto (GmbH & Co KG).

In den kommenden Jahren will Otto noch stärker in seine Corporate-Responsibility-Strategie investieren. So sollen bis Ende dieses Jahres die Hälfte aller Versandtüten auf Wildplastic umgestellt werden. Wildplastic sind Kunststoffe, die von zertifizierten Organisationen und Sammler:innen aus der Natur gesammelt werden. Otto verfolgt das Ziel, bis 2025 alle eingesetzten Verpackungen recyclebar, biologisch abbaubar oder mehrwegfähig zu stellen. Dieses Vorhaben korrespondiert auch mit der Sortimentsgestaltung: Im Shop finden Kund:innen aktuell über 500.000 nachhaltige Artikel. Im Sommer 2022 soll auch die erste kreislauffähige Modekollektion, die „Otto Circular Collection“, angeboten werden. Diese Artikel sind vollständig recyclebar und werden damit nicht zu textilem Abfall, sondern können zu neuen Fasern verarbeitet werden.

Darüber hinaus können aufgrund einer verbesserten Lagerlogistik mehr als 700.000 Artikel, die bis 20 Uhr am Vortag bestellt werden, am nächsten Tag ohne Aufpreis ausgeliefert werden. Darunter sind Fashion-Artikel, Haushaltselektronik und Multimedia-Artikel. Auch Schmuck, Beautyprodukte und ausgewählte Artikel aus den Home&Living- sowie DIY-Sortimenten, Bettwäsche und Werkzeuge liefert Otto jetzt über Nacht.

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