Max Bahr

Steht jetzt auch vor dem Aus

Eigentlich sollte die Tochtergesellschaft Max Bahr als Rettungsanker fungieren. Nach der Praktiker-Pleite. Doch jetzt ist alles anders. Auch Max Bahr musste nun beim Landgericht Hamburg einen Antrag auf Insolvenz stellen.

Eigentlich sollte die Tochtergesellschaft Max Bahr als Rettungsanker fungieren. Nach der Praktiker-Pleite. Doch jetzt ist alles anders. Auch Max Bahr musste nun beim Landgericht Hamburg einen Antrag auf Insolvenz stellen. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Dr. Jens-Sören Schröder von der Kanzlei Johlke Niethammer & Partner bestimmt.
Bereits heute prangt auf der Homepage: "Liebe Kundinnen und Kunden, aufgrund des Antrags auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens, können wir derzeit keine vollständige Warenversorgung garantieren." Grund dafür sei nach eigenen Angaben, dass ein Warenkreditversicherer die zugesagte Besicherung von Lieferanten, die mit den Max-Bahr-Gesellschaften in Geschäftsbeziehung stehen, nicht aufrecht erhalten hat. Die Geschäftsführer der Max-Bahr-Gesellschaften werden daher kurzfristig beim zuständigen Amtsgericht Hamburg die Eröffnung von Insolvenzverfahren wegen Überschuldung und Zahlungsunfähigkeit beantragen. Es ist derzeit beabsichtigt, ein Insolvenzplanverfahren durchzuführen. Von den Insolvenzverfahren betroffen sind die folgenden Gesellschaften des Praktiker Konzerns: Baumarkt Max Bahr Geschäftsführungs GmbH, Baumarkt Max Bahr GmbH & Co. KG, Baumarkt Max Bahr Warenhandels GmbH, Baumarkt MB Vertriebs GmbH. Das internationale Geschäft des Praktiker-Konzerns bleibt von den Insolvenzverfahren hingegen unberührt, heißt es in einer Ad-Hoc-Pressemitteilung.