Sommerlad
Statt Neubau nun Schließung
Geschlagene drei Jahre kämpfte Frank Sommerlad für seinen neuen Standort an der A7/Autobahnausfahrt Fulda-Mitte. Nun gibt er nicht nur den Kampf um den neuen Standort auf, sondern schließt auch endgültig
Geschlagene drei Jahre kämpfte Frank Sommerlad für seinen neuen Standort an der A7/Autobahnausfahrt Fulda-Mitte. Nun gibt er nicht nur den Kampf um den neuen Standort auf, sondern schließt auch endgültig zum 31. März das Möbelhaus in Petersberg. 130 Mitarbeiter sind von dem Rückzug betroffen. Diese wurden heute morgen von der Schließung informiert. „Mehr als gerne hätte ich mit ihnen weitergearbeitet, aber ich habe nicht damit gerechnet, dass einzelne Behörden in dieser Region Verfahrensfragen wichtiger nehmen, als die Arbeitsplätze der Menschen“, wird Sommerlad in „Osthessen-News“ zitiert.
Zum Hintergrund: Der 31 Jahre alte Standort in Petersberg könne langfristig nicht mehr wirtschaftlich betrieben werden, hatte das Begros-Mitglied immer betont. Was sich bei dem Hick-Hack der letzten Jahre nun auf fatale Weise gezeigt hat. Die öffentlich geführte Diskussion sei nicht ohne Wirkung auf die Kunden geblieben. „Größere Möbelkäufe werden wegen der Lieferzeiten und möglicher Reklamationen anderweitig getätigt. Die Umsätze gehen zurück mit weiter fallender Tendenz, die Kostenbelastung aber bleibt“, argumentiert Frank Sommerlad. In diesem Jahr sei das Haus in Petersberg deshalb tief in die Verlustzone geraten. Die Schließung sei deshalb der einzige Ausweg. Zumal andere Standorte als der an der A7 in der Stadtregion Fulda nicht zur Verfügung stehen oder nicht realisierbar sind.
Das Regierungspräsidium begründet seine Ablehnung damit, dass der Standort Künzell nicht mit dem Integrationsgebot des Regionalplans Nordhessen vereinbar sei.

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