VDM und VME

Statements zur “imm cologne”

Bereits einen Tag nach dem Ende der "imm cologne" geht die Diskussion um die Zukunft der Leitmesse in eine neue Runde. Nach einem ersten Vorstoß von VME-Geschäftsführer und ZGV-Fachgruppensprecher Günther

Bereits einen Tag nach dem Ende der "imm cologne" geht die Diskussion um die Zukunft der Leitmesse in eine neue Runde. Nach einem ersten Vorstoß von VME-Geschäftsführer und ZGV-Fachgruppensprecher Günther Böhme meldet sich heute mit VDM-Präsident Elmar Duffner die deutsche Möbelindustrie zu Wort: "Ich werte die Äußerungen von Herrn Böhme zur imm cologne als ernsthaftes Angebot, sich an der Verbesserung und Weiterentwicklung der Messe künftig aktiv zu beteiligen und es nicht nur bei Lippenbekenntnissen zu belassen. Einigkeit besteht darin, Köln mit einer umfassenden Produktschau wieder zur weltweit bedeutendsten Möbelmesse zu machen. Gemeinsam mit der Koelnmesse müssen wir jetzt die entsprechenden Weichen stellen. Der Erhalt und die Stärkung der Messe ist eine nationale und gemeinsame Kernaufgabe von Möbelhandel und Möbelindustrie. Ich freue mich auf die kommenden Gespräche, in denen hoffentlich dann auch konkrete und zielführende Vereinbarungen zugunsten der imm cologne getroffen werden. Zu diesen Gesprächen lade ich herzlich ein."[page_break]Günther Böhme hatte gestern erklärt, Köln sei wichtigstes Schaufenster der Branche und müsse es auch in Zukunft bleiben. Doch er mache sich "tiefe Sorgen um die Zukunft der imm, denn die tiefen Sortimentslücken die sich in diesem Jahr ergeben haben, wurden von den meisten schmerzlich empfunden. So war denn auch die Zukunft der imm in vielen Gesprächen das beherrschende Thema".
Um Köln wieder an die Spitze zu bringen, müssen laut Günther Böhme einige Anforderungen erfüllt werden. Dazu gehört es, Angebotslücken zu schließen, Leerflächen zu vermeiden, die Qualität der Aussteller sowie die Öffentlichkeitsarbeit zu verbessern. Des weiteren forderte Böhme die Koelnmesse dazu auf, die Kuratierung zu überdenken, die Besuchertage zu verlängern, Events anzubieten und auf die hohen Infrastrukturkosten (wie Hotelpreise) einzuwirken.