'Wonderland'-Symposium
Startschuss für grenzüberschreitende Architekturprojekte in Europa
'Wonderland' ist eine Plattform für europäische Startup-Architekturbüros, die ihren Anfang 2004 bis 2006 in einer gleichnamigen Wanderausstellung nahm, an der 99 Architektenteams aus 9 Ländern beteiligt waren. Auch die zweite
'Wonderland' ist eine Plattform für europäische Startup-Architekturbüros, die ihren Anfang 2004 bis 2006 in einer gleichnamigen Wanderausstellung nahm, an der 99 Architektenteams aus 9 Ländern beteiligt waren. Auch die zweite Phase, die nun von 2008 bis 2011 läuft, führt den Leitgedanken des internationalen Austauschs fort. Den Auftakt bildet das Symposium "Getting specialized", das am 14. November im Architekturzentrum Wien an den Start geht. Ziel ist es, grenzüberschreitendes Arbeiten an konkreten Projekten und deren Realisierung in Europa zu ermöglichen. Der Auftrag an die bestehenden und neuen Teams heißt deshalb: "Make projects happen".
Die Neuauflage von 'Wonderland' ist keine tourende Architekturschau mehr. Die Teams und Organisationen treffen sich bis März 2011 zu sogenannten Project Spaces, um in einem ausgewählten lokalen Kontext das Thema einer Projektstudie zu erarbeiten. Diese Studien werden für konkrete Auftraggeber aus den Bereichen Kommunen, NGOs oder Privatwirtschaft erstellt. Kriterien für die Auswahl der Klienten sind hierbei der Bedarf an innovativen architektonischen oder städtebaulichen Lösungen und das Interesse an deren
konkreter Umsetzung.
Bisher waren Deutschland, Frankreich, Italien, Kroatien, Niederlande, Österreich, Slowakei, Slowenien, Tschechien Teil von 'Wonderland'. Für die neue Phase ist eine Erweiterung um 13 nord-, süd- und osteuropäische Länder geplant. Jedes Land kann sich mit maximal elf Teams und optional einer nationalen Organisation an den geplanten Project Spaces beteiligen.

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