Trendfairs

Startklar für die virtuelle Küchen-Messe

Das Konzept steht, ab August wird es mit Input gefüllt: Wie bereits angekündigt, bietet nun Messeveranstalter Trendfairs anstelle der traditionellen Area30, die bedingt durch die Corona-Pandemie in diesem Herbst nicht stattfinden kann, eine virtuelle Alternative an. Kuechenherbst.online wird es heißen und soll nicht nur einen alternativen Schauplatz für die etablierte Messewoche an der Küchenmeile darstellen. Vielmehr wird eine offene Plattform versprochen, die „branchenübergreifend, unternehmensunabhängig, virtuell, räumlich und zeitlich grenzenlos“ einsetzbar ist. Im Klartext heißt dies: Außer Produktnews rund um die Küche finden auch andere Themenbereiche und Dienstleistungen einen Platz in dem Angebot und sind ab 19. September rund um die Uhr abrufbar. Messechef Michael Rambach spricht von 150 potenziellen Ausstellern aus dem Dreieck Rödinghausen, Löhne und Herford sowie aus der gesamten Branche.

Die Plattform läuft in deutscher sowie englischer Sprache und kann responsiv mit allen gängigen Betriebssystemen und Browsern eingesetzt werden. Aussteller haben die Möglichkeit, für eine Gebühr ihren Auftritt selbst frei zu gestalten. Das Tool dafür sei weitgehend selbsterklärend, so heißt es, und steht einer einfachen Bedienung wie bei Contao, Typo3 oder Wordpress nahe. Zahlreiche Funktionen und umfassende Upload-Optionen, beispielsweise von Texten, Bildern, Videos, Dateien oder Links, lassen den jeweiligen Auftritt im Rahmen einer grundlegenden Backend-Matrix vollständig individualisieren. Auch die Integration einer unternehmenseigenen Landingpage sowie die Schaltung zusätzlicher werblicher Instrumente sind möglich.

Besucher nutzen das Portal kostenlos, können nach Unternehmen suchen oder kartengestützt von Ausstellung zu Ausstellung „wandern“. Mit Filterfunktionen lassen sich die Suchen wie gewohnt eingrenzen, FAQ erleichtern die Nutzung. Die Funktionen „Merken“, „Video-Call“ und „Live-Stream“ schaffen die Brücke für den geschäftlichen Austausch. Durch die vorangegangenen Messen in Löhne sowie die Küchenwohntrends in München und Salzburg steht Trendfairs ein Adresspotenzial von 17.000 qualifizierten Fachbesuchern zur Verfügung, von denen aktuell bereits 13.000 über einen eigenen Zugang auf kuechenherbst.online verfügen.

Sie suchen nach einer neutralen crossmedialen Promotion für Ihre News - jederzeit und dauerhaft abrufbar, von professionellen Journalisten gestaltet? Dann klicken Sie hier.

Update:

Auf Nachfrage gab Trandfairs-Geschäftsführer Michael Rambach noch Folgendes zur Auskunft: Als Kosten fallen 3.500 Euro pro Aussteller an. Zum All-Inclusive-Preis kommen ggf. noch die Übertragung von Livestreams (pro Livestream 490 Euro) sowie evtl. buchbare Werbemedien dazu. Jeder Aussteller erhält dafür einen eigenen Onlinezugang und erstellt damit seine eigene Site. "Letztlich wird jede Site anders aussehen. Manche machen es komplex, manche ganz einfach. Da wir jede unserer Messen zukünftig parallel auch als Onlinemesse veranstalten, kann der Aussteller immer wieder seine letzten Erfassungen und alle vorhandenen Templates verwenden, um dann seine Site für die nächste Messe zu befüllen", so Rambach. 

Der Kernzeitraum läuft von 19. bis 24. September, danach einige Wochen weiter. Wie lange, wird noch entschieden. Die Idee: Der Aussteller kann jederzeit seinen Inhalt anpassen, ändern oder rausnehmen. So kann er auch nach der Messezeit beispielsweise einige Details deaktivieren oder aktivieren. 

Das Portal ist für alle offen – auch Aussteller, die bisher nie oder schon lange nicht mehr in OWL teilgenommen haben, werden dazu kommen. Zwischenresümee: "Wir haben mit der Promotion im kleinen Kreis am 8. Juli begonnen. Binnen 19 Tagen haben sich über 70 Unternehmen angemeldet. Es werden täglich mehr. Ich gehe davon aus, es werden 150," so Michael Rambach. 

Diese Seite teilen