GfM-Trend

Startet mit „Skanpur“ neues Label für nordischen Lifestyle

Am vergangenen Wochenende veranstaltete GfM-Trend seine Hausmesse in Neustadt an der Donau. Rund 60 Lieferanten stellten dort aus, 800 Anmeldungen wurden an den beiden Tagen registriert. Ein starker Fokus lag

Am vergangenen Wochenende veranstaltete GfM-Trend seine Hausmesse in Neustadt an der Donau. Rund 60 Lieferanten stellten dort aus, 800 Anmeldungen wurden an den beiden Tagen registriert. Ein starker Fokus lag erneut auf den Exklusivmodellen, wovon der Verband während der Veranstaltung 26 präsentierte. Direkt im Eingangsbereich wurde die neue Kollektion „Skanpur“ vorgestellt mit Möbeln und Accessoires, die skandinavische Hygelligkeit und Leichtigkeit repräsentieren. Das nordische Feeling mit entsprechendem Licht findet sich auch in der Bildsprache der Werbemedien wieder. Damit Möbel u. a. von Habufa, RMW oder Skalik ansprechend am POS rüberkommen, schnürrte GfM-Trend sechs Dekopakete zwischen 350 und 900 Euro, die die Händler ebenso ordern konnten. Spannend: In der Produktentwicklung ging die Verbundgruppe neue Wege. So wurden auf einer zweitägigen Händlerkreistagung klar definierte Vorgaben und Aufgabenstellungen für die Designer und Entwicklungsabteilungen der eingebundenen Lieferanten erarbeitet. Für ein spezielles Modell wurde intensives Brainstorming betrieben, ein Designer beauftragt und anschließend ein Hersteller in Rahmen einer Ausschreibung ermittelt. 

Neben „Skanpur“ wurden darüber hinaus die Marken „Marc Harris“ und „Maxcomfort“ weiter ausgebaut. Für „Dream-Art gab es zudem neue Boxspring- und Polsterbetten im mittleren bis gehobenen Preisbereich. Überdurchschnittlich gut habe sich im vergangenene Jahr die Massivholzschiene „La Natura“ entwickelt. Deutlich zweistellige Umsatzzuwächse und zehn neue Händler untermauern den guten Lauf. Auf der Messe wurde das Sortiment um eine neue Kollektion im Preiseinstieg ergänzt.

Ingesamt konnte sich GfM-Trend 2017 nicht komplett von der schleppenden Branchenkonjunktur abkoppeln und verzeichnete ein kleines Minus von 1,69 Prozent.  Dieses sei zum Teil auch auf die langen Lieferzeiten in der Küchenindustrie zurückzuführen, begründete Dirk Bachmann, verantwortlich für Produktstrategie und Konzeptentwicklung, den Rückgang. Wie Joachim Herrmann, der krankheitsbedingt an der Hausmesse nicht teilnehmen konnte, bereits im Vorfeld der Hausmesse verriet, sieht es im ersten Quartal dieses Jahres mit einem Umsatzplus vob gut fünf Prozent aber schon wieder erfreulicher aus.