BSH-Vorstand (v.l.: Michael Schöllhorn, Karsten Ottenberg, Johannes Närger, Matthias Ginthum).

BSH

Start-up-Förderung für die vernetzte Küche

Zusammen mit dem Accelator-Unternehmen Techstars ruft die BSH das Programm „BSH Future Home Accelator powered by Techstars“ ins Leben: Damit ermöglicht die BSH-Gruppe Start-ups, ihre Ideen für die vernetzte Küche der Zukunft in kürzester Zeit umzusetzen. Durch gezieltes Coaching und den Zugang zum breiten BSH- bzw. Techstars-Netzwerk aus Mentoren, Spezialisten und Investoren werden ausgewählte Start-ups gezielt unterstützt. 

Bis 2021 sollen jedes Jahr zehn junge Unternehmen mit neuen Geschäftsmodellen im Rahmen des Programms gefördert werden. Anmeldungen werden bis zum 23. Juli 2018 entgegen genommen. Die zehn besten Teams durchlaufen Anfang 2019 dann ein dreimonatiges Accelerator-Programm in München und entwickeln ihre Strategien weiter. „Im Future-Home-Programm durchlaufen die zukünftigen Unternehmer einen Entwicklungsprozess von mehr als einem Jahr in gerade einmal 13 Wochen“, sagt Mario Pieper, Leiter der Geschäftseinheit Digital Business Unit. „Mit unseren Marken Bosch, Siemens, Gaggenau und Neff sind wir einer der weltweit erfolgreichsten Hausgerätehersteller und setzen im Bereich der vernetzten Küche mit Home Connect neue Standards. Die Start-ups profitieren von unserer Erfahrung und unserem Wissen sowie dem Potenzial von bereits mehr als einer Million vernetzter Hausgeräte.“ Das Programm gibt dem Konzern die Möglichkeit, frühzeitig Einblick in neue Geschäftsmodelle zu gewinnen und zeitnah neue Lösungen für den Konsumenten in der vernetzten Küche zu gestalten. Die Kooperation ist ein weiterer Schritt auf dem Weg, als Hardware+ Unternehmen zum führenden Anbieter vernetzter Geräte und digitaler Dienstleistungen der Hausgeräteindustrie zu werden. 

Diese Funktionen übernimmt bei der BSH seit Anfang dieses Jahres die neu gegründete Geschäftseinheit Digital Business Unit (DBU), mit der das Unternehmen die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle im digitalen Umfeld stark vorantreibt. Mit den Investitionen in die DBU möchte das Unternehmen potenzielle Geschäftsmodelle im digitalen Umfeld frühzeitig erkennen, testen und skalieren. Dazu gehören auch strategische Investitionen in Start-ups. Der Grundgedanke der DBU ist es, einen organisatorischen Rahmen zu schaffen, in dem interne, digitale Geschäftsmodelle schnell und mit agilen Arbeitsmethoden entwickelt werden. Aber auch externe Unternehmer sind gefragt. 

Im vergangenen Jahr erwarb die BSH bereits 65 Prozent der Anteile am Berliner Start-up Kitchen Stories und bindet die globale Food-Plattform aktuell an das digitale Ökosystem Home Connect an. 

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