Möbelindustrie
Starker Umsatzrückgang im März
Die deutsche Möbelindustrie wartet dringend auf eine Konjunkturbesserung. Im März rutschten die Umsätze der Hersteller erneut zweistellig in den Keller. Mit 1,827 Mrd. Euro lag der Industrieumsatz im März um
Die deutsche Möbelindustrie wartet dringend auf eine Konjunkturbesserung. Im März rutschten die Umsätze der Hersteller erneut zweistellig in den Keller. Mit 1,827 Mrd. Euro lag der Industrieumsatz im März um 15 Prozent unter dem des gleichen Vorjahresmonats. Fürs erste Vierteljahr 2002 summert sich der Umsatzrückgang auf 10,8 Prozent. Die Industrie lieferte in diesem Zeitraum für 5,243 Mrd. Euro Möbel aus. Davon entfielen 933 Mio. Euro auf das Auslandsgeschäft.
Die Zahl der Betriebe verringerte sich im ersten Quartal dieses Jahres um 3,7 Prozent. 1.353 Unternehmen beschäftigten noch 152.957 Mitarbeiter und damit 4,4 Prozent weniger als im gleichen Vorjahreszeitraum. Entsprechend verringerten sich die Zahl der geleisteten Arbeiterstunden (-8,4 Prozent) sowie die Bruttolohn- und -gehaltssumme (-3,9 Prozent).
Besonders stark waren die Rückgänge von Januar bis März bei den Wohn-, Essraum- und Schlafraummöbeln (sonstige Möbel in der amtlichen Statistik) mit -16,7 Prozent (März -22,9 Prozent) sowie bei Büro- und Ladenmöbeln mit -11,4 Prozent (März -10,6 Prozent). Für den März wiesen aber auch die Hersteller von Sitzmöbeln (-11,5 Prozent) und die Küchemöbelindustrie (-11,9 Prozent) zweistellige Umsatzrückgänge im Vergleich zum März 2001 aus. (Quelle: HDH/VDM)

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