Miele

Starke Einbrüche im Inlandsgeschäft

Stark rückläufige Umsatzzahlen von 10,9 Prozent im Inland bescherten der Miele-Gruppe im Geschäftsjahr 2002/2003 einen Dämpfer im Umsatzwachstum. Von 2,24 Milliarden Euro fiel der Umsatz um 2,5 Prozent auf 2,19

Stark rückläufige Umsatzzahlen von 10,9 Prozent im Inland bescherten der Miele-Gruppe im Geschäftsjahr 2002/2003 einen Dämpfer im Umsatzwachstum. Von 2,24 Milliarden Euro fiel der Umsatz um 2,5 Prozent auf 2,19 Milliarden. Trotz der Einbußen zeigt sich Rudolf Miele zufrieden: "Wir können sowohl bei Waschmaschinen, Wäschetrocknern und Staubsaugern, aber insbesondere auch bei Geräten für die Küche auf ein stabiles Käuferpotenzial setzen. Verbraucher mit höchsten Ansprüchen entscheiden sich auf allen fünf Kontinenten für Miele". Tatsächlich verzeichnete der Hersteller im Ausland eine positive Umsatzentwicklung von 2,6 Prozent auf 1,42 Milliarden Euro. Der Auslandsanteil am Umsatz erhöhte sich damit von 64 auf 67 Prozent. Neben den verkaufsstarken Ländern Schweiz, Frankreich, Niederlande, GB, Österreich und USA konnten besonders Irland und Griechenland zweistellige Wachstumszahlen vemelden. Die Vertriebsgesellschaften in Italien, Belgien und Luxemburg konnten ihre Absätze ebenfalls erhöhen. Zum besonderen Wachstumsfeld im Ausland mauserten sich vor allem die Kücheneinbaugeräte. Die Sparte Miele-Küchenmöbel sowie die Marke Imperial konnten ihre Positionen auf dem schwierigen Markt behaupten.
Parallel zu den Einbrüchen in Deutschland sank auch die Zahl der Mitarbeiter leicht. Waren es im Vorjahr noch 15.328, sind derzeit noch 15.190 Menschen für das Gütersloher Unternehmen tätig, 3.764 davon im Ausland. Prozentual fiel die Zahl der Beschäftigten im Inland, während sie in den Vertriebsgesellschaften außerhalb Deutschlands im letzten Jahr anstieg.