Deyan Sudjic, Direktor des Design Museum London, fragte, Stararchitektin Zaha Hadid antwortete und das Publikum fühlte sich bestens unterhalten.

Zaha Hadid bei Vitra

Star ohne Allüren

Die Rückkehr von Zaha Hadid zu Vitra nach Weil war gelungen: Hier steht ihr erstes, vor 20 Jahren errichtetes Bauprojekt, das Feuerwehrhaus, mit dem sie ihren Durchbruch schaffte, und davor seit gestern und noch bis zum 11. August 2013 ihre Installation "Prima". Swarovski hat sie bei der Stararchitektin aus Anlass dieses Jubiläums in Auftrag gegeben.

Dass die weltbekannte Architektin, die keine rechten Winkel mag, es versteht, ihre Zuhörer bestens zu unterhalten, stellte sie im Gespräch mit Deyan Sudjic, dem Direktor des Design Museum London, unter Beweis. Natürlich wollte er auch wissen, wie es denn zum Auftrag für das Feuerwehrhaus gekommen sei. Eigentlich, so Zaha Hadid, wollte sie gern einen Stuhl für Vitra entwerfen, doch Rolf Fehlbaum, Chairman von Vitra, hatte da nicht das rechte Vertrauen. "Stühle sind nicht das Richtige für Dich, aber wie wäre es mit einem Feuerwehrhaus? Genau so habe er sie gefragt", erinnerte sie sich, die seit Jahren eng mit Rolf Fehlbaum befreundet ist.

Kurzweilig erzählte sie von ihrem Werdegang, wie sie die Einweihung des Aquatics Centres für die Olympischen Spiele in London erlebt hat und dass in diesem Jahr weitere ihrer Bauwerke runde Geburtstage hätten. Die Entwicklung der Architektur in den vergangenen 20 Jahren findet die Stararchitektin "phänomenal". Nach Projekten gefragt, verriet sie, dass sie unter anderem in Baku und China baue und wohl ein Stadion für die WM in Katar.

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