Bauknecht
Standortvereinbarung für Schorndorf
Nach rund zweijährigen Verhandlungen haben die Bauknecht-Unternehmensleitung, Südwestmetall und IG Metall einen Ergänzungstarifvertrag für den Standort Schorndorf abgeschlossen. Geschäftsführer Manfred Davids ging es vor allem darum, die Produktion der "Big"-Waschmaschinen
Nach rund zweijährigen Verhandlungen haben die Bauknecht-Unternehmensleitung, Südwestmetall und IG Metall einen Ergänzungstarifvertrag für den Standort Schorndorf abgeschlossen. Geschäftsführer Manfred Davids ging es vor allem darum, die Produktion der "Big"-Waschmaschinen für den US-Markt beziehungsweise eines Nachfolgemodells sicherzustellen. Da hohe Transportkosten und ein starker Euro zu Wettbewerbsnachteilen geführt hätten, seien nun Einsparungen erforderlich. Auf der anderen Seite setzte sich die IG Metall für die Sicherung der Arbeitsplätze durch Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen bis Ende 2010, die Mindestproduktion von 555.000 Geräten pro Jahr und den Verbleib aller Funktionen am Standort Schorndorf ein.
Voraussetzung für die Einigung der Tarifparteien bildet eine Kostenreduktion von insgesamt fünf Mio. Euro pro Jahr. Diese soll durch verschiedene Maßnahmen erreicht werden: 1. durch Veränderungen bei der ERA-Einführung (Entgeltrahmenabkommen), 2. durch Streichung der Rest-Erholungszeit, 3. Kürzung betrieblicher Sonderzahlungen oder Einbringen von Zeitkonten sowie 4. wertgleiche Regelungen für alle Beschäftigten.

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