Alno
Standorte im internen Wettbewerb
Die News über Alno reißen nicht ab: Neben der Vorstellung des neuen Vetriebsteams gab der Konzern während der Hausmesse in Enger auch strukturelle Veränderungen bekannt. Im Mittelpunkt stehen dabei der
Die News über Alno reißen nicht ab: Neben der Vorstellung des neuen Vetriebsteams gab der Konzern während der Hausmesse in Enger auch strukturelle Veränderungen bekannt. Im Mittelpunkt stehen dabei der Abschied vom Profit Center-System sowie die Straffung und Zentralisierung der Organisation. "Unsere vier Marken sind ein Vorteil. Aber ich kritisiere die Strukturen dahinter. Wir brauchen nicht vier mal Produktion und vier mal Administration. Das machen uns andere Unternehmen vor und wir werden nachziehen", so der Vorstandsvorsitzende Jörg Deisel. Vor allem, weil die Kapazitätsauslastung derzeit 70 Prozent betrage. Da könne man sich ausrechnen, wie viele Standorte und Maschinen man braucht, betonte Deisel. Geplant sei deshalb die Verringerung der Produktkomplexität, denn 14 Prozent des Sortiments würden 70 Prozent des Umsatzes ausmachen. Deisel schloss in dem Zusammenhang auch eine Standort-Bereinigung nicht aus. Zurzeit produziert Alno mit rund 1.800 Mitarbeitern in Pfullendorf, Klieken, Brilon und Enger. Über einen internen Wettbewerb will Jörg Deisel herausfinden, ob und falls ja, welche Standorte geschlossen werden. Ergebnisse soll es bis spätestens 2013 geben.
Zweites wichtiges Thema ist für Alno die Schärfung der Markenarchitektur. Nur wenn die vier Marken klar voneinander abgegrenzt sind, sei dauerhafter Erfolg möglich. Deshalb ordnete Marketingdirektor Torben Kasimzade den vier Marken jeweils bestimmte Eigenschaften zu und verglich sie mit Automarken. Demnach steht Skoda für Impuls, der Fiat 500 für Pino, VW für Wellmann und Audi für Alno.

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