IDM-Wohnen
Standardisiertes Katalogdatenformat – Jetzt sind auch die Wohnmöbel an der Reihe
Im Windschatten der Polstermöbelbranche mit ihrem IDM-Subset für Polster und Schlafen verfolgen jetzt auch die Mitgliedsunternehmen des Verbands der Deutschen Wohnmöbelindustrie e.V. (VdDW) über die Branchenorganisation DCC e.V. mit Vollgas
Im Windschatten der Polstermöbelbranche mit ihrem IDM-Subset für Polster und Schlafen verfolgen jetzt auch die Mitgliedsunternehmen des Verbands der Deutschen Wohnmöbelindustrie e.V. (VdDW) über die Branchenorganisation DCC e.V. mit Vollgas "ihr" IDM-Wohnen. Die Vorbereitungsphase des Projekts sei nunmehr abgeschlossen und der Fachbeirat Wohnen habe mit 26 interessierten Unternehmen die heiße Phase der Digitalisierung eingeleitet, erklärte gestern der antreibende Projektleiter Andreas Ruf auf der VdDW-Pressekonferenz im MARTa Herford.
Basierend auf den "guten Erfahrungen" aus dem Projekt IDM-Polstermöbel sei mit den ersten Katalogen in etwa einem Jahr zu rechnen. Der Vorlauf, den die Polstermöbelbranche aufgrund des früheren Starts hatte, sei aufgrund der vergleichbaren Kundenstrukturen zur Wohnmöbelindustrie sehr hilfreich bei der eigenen Entwicklungsarbeit.
Da alle maßgeblichen Dienstleister am IDM-Polster mitarbeiten, sei von Anfang an eine reibungslose Integration auch des Handels gewährleistet, heißt es in Herford. "Und dieser hatte nur auf ein abgestimmtes Startsignal von Seiten der Hersteller gewartet." Die gemeinsame Arbeit schaffe Investitionssicherheit im Rahmen der gesamten Wertschöpfungskette und Vertrauen auf Industrie- wie Handelsseite.
Damit schließe die Möbelbranche nun vollständig zu den schnittstellenübergreifenden Prozessen anderer Branchen auf – mit allen einhergehenden positiven Effekten wie schnellere, effizientere und vor allem fehlerfreiere Datenaustausch.
Der VdDW ist zuversichtlich, dass damit die vielen Insellösungen – die sich aufgrund eines fehlenden einheitlichen Standards firmenspezifisch entwickelt haben – endlich auf ein Basis-Format zugreifen bzw. dieses umsetzen. Damit sollte der letzte Stolperstein für eine umfassende Nutzung des elektronischen Datenaustauschs in der Wohnmöbelbranche aus dem Weg geräumt seien.

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