Pfleiderer AG

Stabile Unternehmensentwicklung

Der aktuelle Neun-Monats-Bericht der Pfleiderer AG zum 30. September zeigt es schwarz auf weiß: Die Konzernverschuldung wird deutlich abgebaut. Die ersten drei Quartale des Geschäftsjahres brachten einen Gesamtumsatz von 786,2

Der aktuelle Neun-Monats-Bericht der Pfleiderer AG zum 30. September zeigt es schwarz auf weiß: Die Konzernverschuldung wird deutlich abgebaut.
Die ersten drei Quartale des Geschäftsjahres brachten einen Gesamtumsatz von 786,2 Mio. Euro, das sind zwei Prozent weniger als in 2001 (802,0 Mio. Euro). Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen EBITDA ging um 22,1 Prozent von 100,2 Mio. Euro im Vorjahr auf 78,1 Mio. Euro zurück. Dafür verantwortlich sind laut des Unternehmens im Wesentlichen die rückläufigen Gewinnspannen zwischen Herstellung und Verkaufspreisen im Geschäftsbereich Holzwerkstoff aufgrund des hohen Preis- und Wettbewerbsdruck in der Branche. Ein Zustand der im Unternehmen auch für 2003 nicht anders bewertet wird, darum baut man vermehrt auf Exportgeschäfte und internationale Aktivitäten.
Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern EBIT beläuft sich für den Konzern auf 36,2 Mio. Euro. Im letzten Jahr waren es 54,1 Mio. Euro. Das operative Ergebnis stellt mit 23,7 Mio. Euro die Konzernleitung zufrieden, Buchverluste aus Desinvestitionen werden als Einmaleffekt betrachtet.
Dadurch das im laufenden Geschäftsjahr baunahe Unternehmensbereiche veräußert wurden, konnten 235 Mio. Euro in den Abbau der Konzernverschuldung fließen. Damit ist die Verschuldung um rund 40 Prozent reduziert worden und die Bilanzstruktur konnte erheblich verbessert werden. Eine gute Position für weitere strategische Neuausrichtungen in den kommenden Jahren. Ralf H. Bufe, Vorstandsvorsitzender der AG sieht die Unternehmensziele in diesem Jahr erreicht: "In Anbetracht schwieriger Markt- und Wettbewerbsbedingungen sind wir mit dem operativen Ergebnis zufrieden." Da ist es doch fast zu vergessen, dass das Gesamtergebnis aus dem vollen Geschäftsjahr durch außerordentliche Belastungen von rund 50 Mio. Euro letztendlich negativ ausfallen wird.