Nobia

Stabile Küchenkonjunktur in Skandinavien und genug Finanzpower für mehr

Trotz ungünstiger Währungseffekte und einem schwächeren UK-Absatz blickt der schwedische Nobia-Konzern “auf ein gutes Jahr 2017” zurück. Der Umsatz kletterte um ein Prozent auf 12,744 Mrd. SEK (ca. 1,29 Mrd.

Trotz ungünstiger Währungseffekte und einem schwächeren UK-Absatz blickt der schwedische Nobia-Konzern “auf ein gutes Jahr 2017” zurück. Der Umsatz kletterte um ein Prozent auf 12,744 Mrd. SEK (ca. 1,29 Mrd. Euro), bei einem organischen Wachstum von etwa zwei Prozent. In den skandinavischen Ländern gab es ein deutliches Plus um acht Prozent für den Küchenverkauf. Allein in Schweden, Dänemark und Norwegen erzielte Nobia 6,5 Mrd. SEK (660 Mio. Euro), was also rund der Hälfte des Gesamtumsatzes entspricht.

Negativentwicklungen zeigten dagegen Großbritannien (5,7 Mrd. SEK bzw. 578 Mio. Euro/-2%) und Zentraleuropa (521 Mio. SEK bzw. 53 Mio. Euro/-5%). Hinter letzterem steht das österreichische Unternehmen Ewe mit seinen Zweitmarken Intuo und FM.  In UK habe vor allem die eingestellte Lieferung an die DIY-Kette Homebase zu den Einbußen geführt, wie CEO Morten Falkenberg erklärt.

Vor allem blieb für den Küchenkonzern aber der Gewinn auf hohem Niveau stabil: Der Nettogewinn betrug 1,25 Mrd. SEK (127 Mio. Euro), was in etwa dem Schnitt von 2016 entspricht. Das EBIT betrug rund zehn Prozent vom Umsatz. Nobia verfügt damit über genug Ressourcen für die weitere Akquise oder andere Wachstumsaktivitäten, wie Falkenberg feststellt. Derzeit wird zum Beispiel in Skandinavien ein neues Omnichannel-Konzept aufgebaut.