Die Egger-Gruppenleitung mit Walter Schiegl, Thomas Leissing und Ulrich Bühler (v. l.).

Egger

Stabile Ergebnisse

Von einem erfolgreichen, wenn auch herausforderndem Geschäftsjahr 2018/2019 (30.04.2019) spricht die Egger Gruppe heute im Rahmen ihrer Jahrespressekonferenz am Stammsitz in St. Johann. Die wesentlichen Kennzahlen entwickelten sich dabei stabil: Der Umsatz der Gruppe konnte um 5,6 Prozent gesteigert werden, das bereinigte EBITDA war mit -4,7 Prozent leicht rückläufig. Starken Einfluss auf dieses Ergebnis nahm die Rekordinvestitionssumme von 489,1 Mio. Euro. Eines der Leuchtturmprojekte wurde kürzlich abgeschlossen: Ende Juni nahm das 19. Egger Werk in Biskupiec, Polen, seinen Betrieb auf.

Die Egger Gruppenleitung zeigt sich zufrieden mit dem im Geschäftsjahr 2018/2019 erzielten Umsatz von 2.841,5 Mio. Euro und dem bereinigten operativen Ergebnis (EBITDA) von 425,0 Mio. Euro. „Wir haben nicht all unsere hoch gesteckten Ziele erreicht, liegen aber plankonform mit der Umsetzung unserer strategischen Wachstumsschritte. Vor dem Hintergrund der massiven Investitionen und mit den damit verbundenen, teilweise nicht aktivierungsfähigen, Aufbau- und Anlaufkosten konnten wir gemeinsam mit unseren 9.600 Mitarbeitern eine sehr solide Entwicklung erreichen“, fasst Thomas Leissing, Sprecher der Gruppenleitung und verantwortlich für Finanzen, Verwaltung und Logistik, zusammen. Die bereinigte EBITDA-Marge beträgt 15,0 Prozent und liegt damit im langjährigen Mittel. Die Eigenkapitalquote liegt auf dem weiterhin hohen Niveau von 36,8 Prozent (Vorjahr: 40,8 Prozent).

Dabei konnten 2018/2019 alle Bereiche Umsatzzuwächse verzeichnen. Die leicht rückläufigen Ergebnisentwicklungen in den dekorativen Divisionen sind auf einen geänderten Produkt- und Marktmix und auf Anlaufkosten aus den Investitionen sowie auf regional gestiegene Rohstoffpreise zurückzuführen. Der drohende Brexit zeigte bislang keine spürbaren Effekte .

Im Geschäftsjahr 2018/2019 tätigte Egger Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte in der Höhe von 489,1 Mio. Euro (Vorjahr: 483,8 Mio. Euro).

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