Edgar (l.) und August Inhofer (2. v. l.), hier gemensam mit Karl Inhofer (r.) während des 75. Geburtags von August Inhofer, werden sich vor Gericht verantworten müssen. foto: Ulm News, Ralf Grimminger.

Inhofer

Staatsanwaltschaft ermittelt

Gegen Edgar und Augst Inhofer und zwei leitende Angestellte des Möbelhauses in Senden hat die Staatsanwaltschaft Augsburg Anklage vor dem Landgericht Augsburg erhoben. Der Vorwurf: Es sollen Steuern in nicht genanntem Umfang und Sozialabgaben in Höhe von 1,7 Mio. Euro hinterzogen worden sein. Sollte sich der Vorwurf bestätigen, drohen bis zu fünf Jahre Gefängnis oder eine Geldstrafe.

Das Unternehmen bestätigte am Freitag gegenüber dem "Bayerischen Rundfunk", dass Anklage erhoben worden sei, wollte sich aber nicht weiter zu dem laufenden Verfahren äußern. Die "Augsburger Allgemeine" zitiert allerdings August Inhofer, dass sowohl er als auch Edgar Inhofer zur Kooperation mit Gericht und Staatsanwaltschaft bereit seien.

Die Staatsanwaltschaft hatte nach einer Zollrazia vor 20 Monaten gegen die beiden Möbelhauschefs und deren Angestellte ermittelt. Dabei ging es um insgesamt 47 Mitarbeiter, die zwischen Januar 1999 und Mai 2012 als angeblich freie Handelsvertreter beziehungsweise Subunternehmer beschäftigt waren. Diese sollen den Sozialversicherngen nicht gemeldet und dementsprechend auch keine Beiträge gezahlt worden sein.

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