Tendence 2009

“Spiegelbild der aktuellen weltweiten Marktsituation”

Kein einfaches Jahr für die "Tendence": Im letzten Jahr zeigten noch 2.879 Unternehmen ihre Produkte auf der Internationalen Frankfurter Herbstmesse, in diesem Jahr fiel die Zahl mit 2.091 erheblich kleiner

Kein einfaches Jahr für die "Tendence": Im letzten Jahr zeigten noch 2.879 Unternehmen ihre Produkte auf der Internationalen Frankfurter Herbstmesse, in diesem Jahr fiel die Zahl mit 2.091 erheblich kleiner aus. Dr. Michael Peters, Geschäftsführer der Messe Frankfurt GmbH, sieht die Veranstaltung als ein "Spiegelbild der aktuellen weltweiten Marktsituation".
Während acht Prozent weniger deutsche Besucher nach Frankfurt kamen, stellte sich das Ausland – vor allem aus Übersee – sogar mit einem Drittel weniger Einkäufern flächendeckend rückläufig dar. Insgesamt lag die Zahl bei über 50.000 Besuchern aus 97 Ländern, im letzten Jahr waren es noch 70.000.
Die Zufriedenheit von Ausstellern und Besuchern lag laut Befragungen der Messegesellschaft dennoch auf Vorjahresniveau. Anwesenheit mit individuellen Sortimenten und ansprechenden Präsentationen wurde belohnt. Gegenüber "möbel kultur online" berichtete Hartmut Räder von "Neuheiten, die eingeschlagen haben." Ebenfalls zufrieden mit dem Resultat der Messe zeigten sich beispielsweise Nic Duysens, Detlef Klatt (O Living) Ulrika Nilsson (Moltex) und Aufsteiger wie Florian Berger (Donkey Products). In Bezug auf die Einkaufstätigkeit sagte Geschäftsführer Stefan Koziol, dass "das schwache Exportgeschäft durch die bessere Präsenz und Orderbereitschaft deutscher Fachhändler etwas abgefangen werden konnte." [page_break] Das spricht für den Mut und Unternehmergeist insbesondere der kleinen, meist inhabergeführten Firmen, die versuchen der Krise zu trotzen.
Thomas Grothkopp, Geschäftsführer des Bundesverbands für den gedeckten Tisch, Hausrat und Wohnkultur e.V. (GPK), fasste das Geschehen in Frankfurt treffend zusammen: "Das Konsumklima hat sich im Bereich Heimaccessoires in den vergangenen Wochen in Folge der Wirtschaftskrise negativ entwickelt. Gleichwohl war der Fachhandel in Frankfurt präsent. Allerdings meist nur an ein oder zwei Tagen, um neue Trends, Dekorationsbilder und Produkte zu sehen, um zu ordern, um neue Lieferanten auszumachen, die in der Lage sind, die Individualität von Fachgeschäften überzeugend darzustellen. So war die Stimmung in Frankfurt entspannt, der Hitze entsprechend leger. Doch gearbeitet wurde trotzdem, und das so effizient wie nie."
Lesen Sie den Bericht über die Tendence und die dort gezeigten Trends und Präsentationen in der Juli-Ausgabe der "möbel kultur".