Ikea Foundation

Spendet 62 Mio. US-Dollar für Dadaab

Die Hungersnot am Horn von Afrika hat jetzt die Ikea Foundation dazu bewogen 62 Mio. US-Dollar (knapp 43 Mio. Euro) zu spenden. Nach Angaben von Ikea hilft die Spende, die über drei Jahre verteilt wird, schätzungsweise bis zu 120.000 Menschen, fast einem Viertel der derzeitigen Bevölkerung von Dadaab. Dabei handelt es sich um die größte private Spende, die das UN-Flüchtlingshilfswerk in den 60 Jahren seiner Geschichte bisher erhalten hat. Dies ist auch das erste Mal, dass sich eine private Institution entschieden hat, ein großes Flüchtlingslager direkt zu unterstützen.

"Diese humanitäre Geste der Ikea Foundation kommt zu einem entscheidenden Zeitpunkt. Die Krise am Horn von Afrika wird immer schlimmer, tausende Menschen flüchten jede Woche aus Somalia. Wir sind sehr dankbar. Hilfe wie diese kann keinen Tag zu früh kommen", so António Guterres, UN-Flüchtlingskommissar und Vorsitzender des UNHCR.

"Diese Initiative ist eine mutige, aber selbstverständliche Ausweitung des langjährigen Engagements der Ikea Foundation, den Kindern und Familien in Not in Entwicklungsländern einen besseren Alltag zu schaffen. Die Unterstützung des UNHCR, sowohl kurz- als auch langfristig, ist eine der wirkungsvollsten Arten und Weisen, Tausenden von Flüchtlingskindern und deren Familien sofort zu helfen", erläutert Per Heggenes, Vorstandsvorsitzender der Ikea Foundation.

Die Ikea Foundation hat sich zum Ziel gesetzt, die Chancen und Möglichkeiten von Kindern und Jugendlichen durch die Förderung von ganzheitlich, langfristig angelegten Programmen zu verbessern. Damit sollen substanzielle und anhaltende Verbesserungen initiiert werden, so dass die Kinder für ihre eigene Zukunft sorgen können. Wir arbeiten mit starken strategischen Partnern zusammen, um mit innovativen Ansätzen große Veränderungen alle grundlegenden Bedürfnisse eines Kindes zu erreichen - ein Zuhause, einen gesunden Start ins Leben, eine gute Ausbildung und ein nachhaltiges Familieneinkommen. Geschätzte 100 Millionen Kinder profitieren von den derzeit unterstützten Programmen.

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