Karstadt-Immobilien
Spannende Perspektiven für Möbelhändler
Die von einer Schließung bedrohten Karstadt-Warenhäuser bieten gute Nutzungsmöglichkeiten für Handelskonzepte. So könnten sie zum Beispiel Möbelherstellern die Möglichkeit geben, wieder in den Innenstädten präsent zu sein. Wie gut das
Die von einer Schließung bedrohten Karstadt-Warenhäuser bieten gute Nutzungsmöglichkeiten für Handelskonzepte. So könnten sie zum Beispiel Möbelherstellern die Möglichkeit geben, wieder in den Innenstädten präsent zu sein. Wie gut das funktioniert zeigt aktuell Ikea in Hamburg-Altona.
Allerdings warnt der Geschäftsführer der IPH Handelsimmobilien GmbH, Joachim Stumpf in der Diskussion über die Nachnutzungsmöglichkeiten Flächen vor pauschalen Antworten.
"Im Fall der Karstadt-Immobilien gilt es unbedingt speziell auf den jeweiligen Standort abgestimmte Einzelfalllösungen zu erarbeiten. Patentrezepte für die Zukunft der Immobilien gibt es nicht." Da jedoch die Karstadt-Häuser an erheblich attraktiveren Standorten angesiedelt sind als die teilweise immer noch leerstehenden Hertie-Häuser dürfte es keinen langen Leerstand geben.
"Eine Verödung droht nicht", so Stumpf. "Die Reurbanisierung der Innenstädte stützt neue Lösungen für Karstadt-Standorte." Die City ist schon seit einiger Zeit für den Handel wieder attraktiv. Auch für den Möbelhandel. "Selbst bislang reine Online-Händler drängen in die Innenstädte und suchen für ihre Expansion geeignete Flächen."
Unabhängig von der Krise der Warenhäuser wird die Revitalisierung von Handelsimmobilien in den kommenden Jahren immer wichtiger werden.
Zudem bieten ehemalige Karstadt-Immobilien Flächengrößen, die ansonsten in Innenstädten nicht zu bekommen sind. Auch das macht sie interessant für Möbelhändler, die ansonsten nur Platz auf der "grünen Wiese" finden.

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