Spanier geben 8 Mrd. Euro für Möbel aus

Ein fester Bestandteil des spanischen Möbeljahres sind die Umsatzzahlen für den heimischen Markt, die das Forschungsinstitut AIDIMA immer im November liefert. Mit 7,971 Mrd. Euro verpassten die Spanier 2007 die

Ein fester Bestandteil des spanischen Möbeljahres sind die Umsatzzahlen für den heimischen Markt, die das Forschungsinstitut AIDIMA immer im November liefert. Mit 7,971 Mrd. Euro verpassten die Spanier 2007 die 8 Mrd.-Marke, die 2006 noch geknackt werden konnte (8,154 Mrd. Euro). Zumindest im letzten Jahr hielt sich das Handelsvolumen somit auf einem stabilen Niveau. Den leichten Rückgang um 2,24 Prozent begründet das Institut in einem veränderten Konsumverhalten, demzufolge die Spanier ihr Geld derzeit lieber für Freizeitaktivitäten ausgeben als zur Ausstattung der eigenen vier Wände. Außerdem würden in Single-Haushalten, deren Anzahl stark zunimmt, weniger Möbel benötigt werden als in Familienhaushalten.
Um den Einrichtungskonsum zu pushen, empfiehlt das Institut ein stärkeres Markenbewusstsein für Möbel zu schaffen, da in diesem Punkt noch reichlich Nachholbedarf gegenüber anderen europäischen Nationen bestehe.
Für die Industrie gibt es bereits Zahlen für das laufende Jahr. Und die sehen nicht gut aus. Wurden 2007 noch Möbel für 8,6 Mrd. Euro fabriziert, prognostiziert das Observatorio Español del Mercado del Mueble (OM) bis zum Jahresende ein Produktionsvolumen von 7,37 Mrd. Euro, was einen dramatischen Einbruch um mehr als 14 Prozent bedeutet.