KüchenTreff
Sonder-Edition zum Jubiläum
Locker, familiär und bodenständig: So ging es wie gewohnt auf der KüchenTreff-JHV am Wochenende zu. Trotzdem war es diesmal eine besondere Zusammenkunft, denn vor runden 20 Jahren, am 14. Februar
Locker, familiär und bodenständig: So ging es wie gewohnt auf der KüchenTreff-JHV am Wochenende zu. Trotzdem war es diesmal eine besondere Zusammenkunft, denn vor runden 20 Jahren, am 14. Februar 1995, wurde der Verband für Einkauf und Marketing ins Handelsregister am Amtsgericht in Wildeshausen eingetragen. Heute sind über 350 Mitgliedsunternehmen darin organisiert und genau 350 Gäste (Händler plus Anhang und einige Partnerlieferanten) kamen auch ins Bremer Swissôtel zum Jubiläumstreffen.
Eine Talkrunde mit den Gründungsmitgliedern Ferdinand Schöppich, Klaus Biemann (stellvertretend auch für den verstorbenen Ex-Starbeka-GF Axel Stallmann) und Anton Aehling leitete die Tagung am Samstag ein. Danach ging es munter weiter mit einer zweiten Runde, in der sich die Topmanager der Kernlieferanten Nobilia (Dr. Oliver Streit) und BSH (Volker Klodwig) sowie AMK-GF Kirk Mangels mit KüchenTreff-GF Franz Bahlmann und KüchenTreff-Händlerin Kerstin Hansen über die Herausforderungen heutiger Küchenvermarktung austauschten. Und auch das Duo Dr. Walter Bialek und Torsten Koschnitzke über die Parallelen der Musik und emotionaler Markenauftritte waren ebenso unterhaltsam wie verblüffend.
Einer der Höhepunkte vor dem großen Galaabend war sicher die Vorstellung der Jubiläumsküche „Edition 20“ – ein Vermarktungskonzept, das für definierte (und dennoch veränderbare) Ausstattungspakete verschiedener Lieferanten steht und dabei bis zu 2.120 Euro Preisvorteil verspricht. Der Küchenmöbellieferant ist frei wählbar, lediglich für Geräte und Zubehör gibt es für insgesamt zehn Kategorien eine Auswahl bestimmter Modelle, die durch Lieferanten-Partnerschaften entsprechend günstiger angeboten werden. Ebenfalls zum Inklusive-Paket gehören eine 5-Jahres-Garantie auf Geräte und Möbel und der komplette Service. Ab Juni startet die Vermarktung mit Werbe- und POS-Maßnahmen und soll mindestens bis Jahresende andauern.
Auch mit der aktuellen Entwicklung zeigte sich Bahlmann durchaus zufrieden: 2014 gab es zwar 19 Abgänge, dafür kamen aber 47 neue Händler hinzu. Bei der Tochtergesellschaft in den Niederlanden, die vor zwei Jahren gegründet wurde, sind es inzwischen 70 Mitglieder. 18 weitere sind in der Pipeline, wie die beiden Benelux-Manager Petter Dijk und Wim Kuyper moebelkultur.de verrieten. „Für mich ist aber die Qualität der Mitglieder wichtiger als die Quantität“, betonte dazu Bahlmann die sehr positive Umsatzentwicklung („acht Prozent in 2014“), wobei der Außenumsatz in Summe aber offiziell nicht mehr genannt wird.
Mehr zum Thema lesen Sie in der Mai-Ausgabe der „möbel kultur“.

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