XXXLutz Dossier

So wohnt Deutschland: Vom Kuschelsofa bis ins Homeoffice

Wie wohnen die Deutschen – emotional, funktional oder bunt gemischt? Eine aktuelle Studie von XXXLutz und dem Umfrageinstitut Yougov zeigt, was für Frauen, Männer und verschiedene Generationen das Zuhause bedeutet. Dabei wird klar: Wohnen ist weit mehr als Möbelkauf – es ist Ausdruck von Identität, Werten und Lebensstil.

Die Studie zeigt deutliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern: Während 70 Prozent der Frauen vor allem Geborgenheit mit ihrem Zuhause verbinden, steht für 43 Prozent der Männer Funktionalität im Vordergrund. Ruhe und Sicherheit zählen ebenfalls zu den wichtigsten Aspekten des Wohngefühls. (Foto: XXXL Dossier "So wohnt Deutschland")

Zum 80. Jubiläum hat XXXLutz gemeinsam mit dem Umfrageinstitut Yougov das „Zuhause-Gefühl“ der Deutschen untersucht. Die repräsentative Studie zeigt, dass das eigene Heim weit mehr ist als nur ein Ort zum Wohnen. Es spiegelt persönliche Werte, Ansprüche an Komfort und Individualität – und unterscheidet sich deutlich zwischen den Geschlechtern, Altersgruppen und Regionen.

Geborgenheit versus Funktionalität

Während für 70 Prozent der Frauen Geborgenheit das entscheidende Gefühl zuhause ist, setzen 43 Prozent der Männer auf Funktionalität. Ruhe, Sicherheit und individuelle Gestaltung spielen ebenfalls eine große Rolle – allerdings mit unterschiedlichen Schwerpunkten: Frauen dekorieren häufiger mit Fotos und Kunstwerken, Männer bevorzugen praktische Lösungen. Über alle Generationen hinweg zeigt sich außerdem: Millennials lieben Reiseandenken, Boomer sentimentale Erinnerungen, und die Gen Z ist die DIY-affinste Altersgruppe.

Ob sparsam oder großzügig – das Möbelbudget der Deutschen variiert erheblich je nach Region. In Ostdeutschland wird besonders wenig ausgegeben, während in Metropolen wie Berlin und Hamburg die höchsten Investitionen ins Wohnen fließen. (Foto: XXXL Dossier “So wohnt Deutschland”)

Regionale Eigenheiten beim Wohnen und Kaufen

Auch bei den Ausgaben für Möbel und Einrichtung zeigen sich deutliche Unterschiede. In Sachsen gibt mehr als jeder Vierte (26 Prozent) kein Geld für Möbel aus, während in Berlin jeder Zehnte jährlich über 750 Euro investiert – so viel wie in keinem anderen Bundesland. Insgesamt bleibt der Preis entscheidend: Für 72 Prozent der Deutschen ist er das maßgebliche Kriterium beim Möbelkauf. Und doch wächst die Bereitschaft, in Qualität und Nachhaltigkeit zu investieren, besonders in Ballungsräumen.

Arbeiten, wo man wohnt

Das Homeoffice hat längst Einzug in den Alltag gehalten. Rund 40 Prozent der Befragten arbeiten zumindest teilweise zuhause, bei Topverdienern mit einem Einkommen über 10.000 Euro monatlich sogar 84 Prozent. Diese Entwicklung prägt die Einrichtungstrends: multifunktionale Räume, smarter Stauraum und flexible Arbeitszonen gehören inzwischen selbstverständlich zum modernen Wohnen.

Die Befragung belegt: Statt einem festen Stil zu folgen, kombinieren viele Deutsche unterschiedliche Designrichtungen. So entsteht ein individueller Wohnmix, der Persönlichkeit ausdrückt. (Foto: XXXL Dossier “So wohnt Deutschland”)

Stilfragen: Deutschland liebt den Mix

31 Prozent der Deutschen kombinieren verschiedene Einrichtungsstile – Tendenz steigend. Nur 16 Prozent halten an einem klassischen Stil fest, und in Städten wie Berlin dominiert der moderne Look. Die Vielfalt zeigt: Einheitlichkeit war gestern, Individualität ist Trend.

XXXLutz-CEO Alois Kobler fasst die Ergebnisse zusammen: “Wohnen ist weit mehr als Einrichtung – es ist ein Spiegel unserer Werte und unseres Alltags. An den Zahlen sehen wir, wie stark sich Themen wie Homeoffice, Nachhaltigkeit oder Individualisierung inzwischen in den eigenen vier Wänden materialisieren.” Mit der groß angelegten Jubiläumsumfrage gibt XXXLutz einen aufschlussreichen Blick in die deutschen Wohnzimmer – und zeigt, wie facettenreich, funktional und emotional unser Zuhause 2025 wirklich ist.