Große Exklusiv-Studie

So ticken die Verbraucher

Wie sieht die "normale" Küche hierzulande aus? Wie oft nutzen die Endverbraucher sie eigentlich wirklich? Welche Hersteller kennen sie und wie wichtig sind ihnen Marken? Und wie viel Geld würden sie für eine neue Küche ausgeben? All diesen Fragen ist die "möbel kultur" gemeinsam mit der Zeitschrift "Wohnidee" in einer exklusiven Studie nachgegangen. Die für die Branche äußerst spannenden Ergebnisse stellen wir Ihnen in einer vierteiligen Serie vor.

Der erste Teil beschäftigt sich mit dem "Lebensraum Küche". So halten sich beispielsweise am Samstag bzw. Sonntag 37 bzw. 35 Prozent der Befragten ein bis zwei Stunden und satte 34 bzw. 32 Prozent zwei bis drei Stunden dort auf. Und mehr als drei Stunden nutzen immerhin noch jeweils 18 Prozent der Umfrage-Teilnehmer ihre Küche. Und was machen sie dort? Auf Platz eins bis drei der Tätigkeiten findet sich – wenig überraschend – die Zubereitung von Getränken, warmen Mahlzeiten und Snacks. Aber die Küche ist viel mehr als ein reiner Arbeitsraum. Über die Hälfte der Befragten (52 %) isst auch in der Küche, am Wochenende sind es immerhin noch 43 Prozent. Und das gilt nicht nur für die Mahlzeiten mit der Familie. Auch wenn Freunde zu Besuch sind, kommt die Küche als Ort für das gemeinsame Essen zum Einsatz. Dies gilt sowohl innerhalb der Woche (31 %) als auch am Wochenende (38 %).

Besonders spannend sind zwei Aspekte: Erstens nutzt rund ein Drittel der Befragten die Küche als Wohnküche (33 bzw. am Wochenende 29 %). Mehr als 70 Prozent betonen zudem, sich in diesem Raum am wohlsten zu fühlen. Das hat natürlich große Auswirkungen auf die gewünschten Planungen: Die Bedeutung von Wohnlichkeit und Gemütlichkeit nimmt zu. Zweitens spielt der Vorzeigecharakter der Küche inzwischen eine nicht zu unterschätzende Rolle. 16 Prozent der Teilnehmer geben an, dass ihnen der Raum am Wochenende zum Repräsentieren dient.

Alles zum ersten Teil der Studie lesen Sie in der Februar-Ausgabe der "möbel kultur". Die nächsten drei Teile – zur Kücheneinrichtung, zu Marke oder No-Name sowie zum Kaufprozess – gibt’s in den folgenden Ausgaben der "möbel kultur".

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