Oliver Höner
So soll die Partnerschaft aussehen
"Wir sind der natürliche Partner von WK", so Musterring-Chef Oliver Höner heute gegenüber moebelkultur.de. Denn im Grunde bräuchte WK die Struktur, die bei Musterring bereits vorliegt, um – pünktlich zum
"Wir sind der natürliche Partner von WK", so Musterring-Chef Oliver Höner heute gegenüber moebelkultur.de. Denn im Grunde bräuchte WK die Struktur, die bei Musterring bereits vorliegt, um – pünktlich zum 100. Geburtstag – ein deutliches Signal für die Zukunft zu geben. Deshalb sei Hans Strothoff, Chef von MHK und damit auch von WK Wohnen auf das Familienunternehmen zugekommen, um zu überlegen, wie eine Kooperation aussehen könnte.
Erst gestern abend überraschte das Unternehmen mit der Meldung, in Zukunft mit WK Wohnen kooperieren zu wollen. Auf Nachfrage konkretisierte Oliver Höner die Pläne nun. WK Wohnen wird zukünftig komplett über Musterring laufen. Die Marke werde quasi ein "nobler Musterring", selbstverständlich im Preisniveau oberhalb von Musterring, aber zum Teil auch nicht mehr im oberen Highend-Bereich. "Ein Sideboard für 8.000 Euro funktioniert heute nicht mehr", so Höner. Sämtliche Entscheidungen in punkto Produktbeschaffung und Vertrieb gehen auf Musterring über. WK Wohnen wird in Zukunft sicherlich vermehrt auch bei Händlern zu finden sein, die Musterring bereits führen.
Doch das heißt nicht im Umkehrschluss, dass MHK nun für die Küchen von Musterring zuständig ist. Es wird auch keine personellen Veränderungen geben. Die im Frühjahr gestartete Neubelebung – die Präsentation im Haus Aussel mit Nolte Küchen und Störmer – habe sich gut entwickelt. Bis zum Jahresende werden bis zu 40 Studios im Handel platziert sein. Schon jetzt gibt es die neuen Musterring-Küchen bei Möbel Hesse in Hannover-Garbsen und bei Spilger in Obernburg.
Musterring profitiert allerdings in Zukunft von den Dienstleistungen und dem Produktspektrum, das MHK zur Verfügung steht. Außerdem bestünde die Möglichkeit, Musterring-Küchen zukünftig auch in MHK-Studios zu platzieren. Denn insgesamt will Musterring im Bereich Küche weiter Gas geben. "Weitere Synergien werden sich nach und nach ergeben."
Erste Gespräche zu der Kooperation gab es übrigens bereits während der Kölner Möbelmesse im Januar. Eigentlich ein Wunder, dass bis gestern abend noch nichts darüber bekannt geworden war.

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