Norbert Herzog, Senior Strategic Insights Manager bei GfK, empfiehlt innovative, kundenzentrierte Einkaufsformate für Erfolg in der Black Week - und darüber hinaus. Foto: GfK SE

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So lässt sich die Black Week erfolgreich vorbereiten

Zu den umsatzstärksten Shopping-Events des Jahres gehört die Black Week. Damit die Unternehmen von der angefeuerten Einkaufslust der Verbraucher:innen im November profitieren, ist allerdings eine langfristige Vorbereitung von Nöten. Unterstützung dabei bietet GfK in Form von datengestützter Erfolgsstrategien.

Nachdem die Black Week 2020 von der Corona-Pandemie überschattet wurde und die Händler:innen erstmals einen Rückgang des Umsatzes im Vergleich zum Vorjahr verzeichneten, sind die Vorbereitungen für die diesjährige Black Week entsprechend mit großen Unsicherheiten verbunden: Welche Produktkategorien interessieren Konsument:innen in einem halben Jahr? Bei welchen Produkten lohnt sich eine Promotion? Und wie werden Preispunkte definiert? GfK hat die Verkaufsdaten der vergangenen Jahre analysiert, bietet Orientierungspunkte für die Entwicklungen im Jahr 2021 und gibt konkrete Tipps, wie diese Black Week erfolgreich gestaltet werden kann:

- Produktkategorien @Home auf dem Vormarsch: 2020 fielen die meistverkauften Produkte in die Kategorie „Zuhause“. Deshalb erwartet GfK, dass sich diese Nachfrage auch in diesem Jahr fortsetzt – insbesondere in den Kategorien IT fürs Homeoffice und Hausgeräte fürs Kochen und Putzen. Bei Home Entertainment ist den Angaben zufolge allerdings vorsicht geboten, denn mit den zunehmenden Freiheiten wird auch Unterhaltung wieder verstärkt außer Haus gesucht.

- Größter Rabatt ist nicht gleich größter Erfolg: GfK gaht davon aus, dass auch die starke Nachfrage nach Tech-Produkten von 2020 weiter anhalten wird. In diesem Jahr zeichneten sich bereits durchschnittlich geringere Rabatte, aber steigende Verkäufe ab. Gerade in gefragten Produktkategorien ist ein geringer Kaufanreiz bereits ausreichend.

- Takten Sie Promotionen richtig ein: Konsument:innen gehen mittlerweile bereits lange vor dem „schwarzen Freitag“ auf Schnäppchenjagd. Während die Verkäufe im vergangenen Jahr bereits drei Wochen vor dem Event um 19 Prozent anstiegen und in der Woche vorher um 15 Prozent, sanken sanken sie in der eigentlichen Black Week 2020 im Vergleich zum Vorjahr. Deshalb sollten geplante Aktivitäten diese veränderte Nachfragekurve antizipieren, sowohl in der Verkaufsmenge als auch den Sortimenten, und die komplette Zeitspanne von drei Wochen ausnutzen.

- Fokussieren Sie E-Commerce und Social Shopping: In der Black Week 2020 übertrafen die Online-Umsätze - nicht zuletzt auch wegen Corona - erstmals die Verkäufe vor Ort: 53 Prozent der Verkäufe fanden online statt. Dieser neue Trend sollte Teil der Verkaufsplanung sein, genau wie kreative Online-Formate wie Social-Shopping oder Live-Events mit Influencern.

„Bei Innovationen geht es heute nicht mehr nur um Produkte. Innovative, kundenzentrierte und digitale Einkaufsformate mit Unterhaltungswert werden langfristig Umsatzpotenziale während des ganzen Jahres heben – nicht nur während der umsatzstärksten Wochen“, kommentiert Norbert Herzog, Senior Strategic Insights Manager bei GfK.

Einen ersten Eindruck rund um die GfK-Empfehlungen zum Black Friday können Sie sich in diesem Video verschaffen.

GfK verfügt über historische und aktuelle Daten zu wöchentlichen und monatlichen Umsätzen. Durch die Analyse dieser Daten kann GfK valide Prognosen als Basis für datengestützte Geschäftsentscheidungen treffen.

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