Paschen

So geht es weiter

Erste Einblicke in den künftigen Weg, den Paschen einschlagen will, zeigte das Unternehmen während seiner Hausmesse, die parallel zur M.O.W. stattfand. Neben der „Original Paschen Bibliothek“, die es wahlweise mit

Erste Einblicke in den künftigen Weg, den Paschen einschlagen will, zeigte das Unternehmen während seiner Hausmesse, die parallel zur M.O.W. stattfand. Neben der „Original Paschen Bibliothek“, die es wahlweise mit runder oder gerader Kante gibt, konzentriert sich das Produktportfolio auf „Paschen Classic Bibliothek“, „Paschen Excellence Bibliothek“ sowie das System „Sideboard“. Bei allen Darstellungen in der umgebauten Ausstellung in Wadersloh machte das Unternehmen, das am 15. März neu gestartet ist, deutlich, dass es mehr kann als nur Bücherregale. So zeigte eine Studie mit aufschlagenden Fronten, dass die Kastenmöbel für alle Wohnbereiche Stau- und Schauräume für Sammler schaffen kann. Mit nunmehr 90 Mitarbeitern, einer neuen Fertigungsarchitektur und Invesitionen in den Maschinenpark sieht sich Paschen gut aufgestellt, effizient zu arbeiten. „Wir sind allerdings noch nicht dort, wo wir sein wollen“, räumte Gerhard Bläsius, Geschäftsführer Vertrieb und Marketing, ein. Durch den Verlust einiger Großkunden, wie z. B. KHG (Höffner und Möbel Kraft), die inzwischen zwar zum Teil wieder zurückgewonnen werden konnten, sei ein Schaden am Markt entstanden, der weh getan habe. „Wir dürfen uns jetzt keine Fehler erlauben und müssen Vertrauen aufbauen“, gibt Bläsius die Marschrichtung vor. Für das Rumpfjahr rechnet er mit einem Umsatz von sechs Mio. Euro, 2016 soll dieser bereits zweistellig sein.