Insgesamt nahmen an der M.O.W. 392 Aussteller aus 29 Nationen teil.

M.O.W. 2012

So drehte sich die Möbelplattform in OWL

Man durfte gespannt sein, wie Aussteller und Besucher das neue M.O.W.-Format annehmen würden. Denn was die Zahlen anbelangt, setzte Messe-Chef Bernd Schäfermeier schon vor der Messe hohe Maßstäbe: Über 90.000 qm komplett belegte Ausstellungsfläche, 16 Hallen-Ebenen, rund 3.300 Parkplatze und acht Bistros/Restaurants hielt das Messezentrum Bad Salzuflen in diesem Jahr bereit.

Der Aufwand hat sich aber gelohnt: In einer ersten Auswertung wurden über 4.000 registrierte Handelsadressen mit ca.12.000 Besuchern aus 48 Nationen gezählt. Einkaufsverbände, Filialisten und Konzerne, konventionelle Möbelhäuser, SB/Discount-Spezialisten, Bau- und Heimwerker-Märkte, Versender und Online-Vermarkter waren vor Ort und hielten sich auch mit der Vergabe von Aufträgen nicht zurück - und das, obwohl die letzen beiden Monate im Handel alles andere als positiv verlaufen sind. Auch Versandhändler und Pure Internet Player, die nach Dropshipping-Angeboten suchten, wurden fündig. Daneben natürlich auch Anbieter aus anderen Branchen wie Lebensmitteldiscounter, die Möbel als Aktion vermarkten.

2013 soll die M.O.W. insbesondere für Einzelkunden noch attraktiver werden. "Wir arbeiten daran, die Terminsituation im Besucherinteresse durch eine zeitliche Überschneidung mit der Küchenmeile zu verbessern", so Bernd Schäfermeier. "Dann führt kein Weg an Ostwestfalen vorbei!"

Insgesamt nahmen an der M.O.W. 392 Aussteller aus 29 Nationen teil. "Ein Vergleich mit 2011 - mit über 500 Ausstellern aus 32 Nationen - ist nicht möglich, da wir mit der Zusammenlegung der Zentren und der damit verbundenen effektiven Flächen- und Ausstellerbündelung eine neue Basis geschaffen haben, von der ab sofort auszugehen ist", so Bernd Schäfermeier.

Von den 392 Ausstellern stammten 243 Unternehmen aus Deutschland. 149 Unternehmen kamen aus dem Ausland.

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