ZOW

Smarte Zukunftsvision der Küche

Steigende Rechenleistung, zunehmende Miniaturisierung und neue Funkstandards – mit dem Internet der Dinge erreicht der Fortschritt eine neue Dimension. Bestanden unsere Produkte früher noch aus mechanischen und elektrischen Komponenten, haben

Steigende Rechenleistung, zunehmende Miniaturisierung und neue Funkstandards – mit dem Internet der Dinge erreicht der Fortschritt eine neue Dimension. Bestanden unsere Produkte früher noch aus mechanischen und elektrischen Komponenten, haben sie sich heute zu komplexen Systemen mit eingebetteten Computern entwickelt, die sich online austauschen und per App Befehle empfangen. Wie diese Technik den Alltag verändern wird, zeigt die Messe ZOW vom 16. bis 19. Februar im Messezentrum Bad Salzuflen auf der rund 500 qm großen Trendfläche in Halle 20. Dort wird eine „Smart Kitchen“ präsentiert, bei der zum ersten Mal sämtliche Gewerke herstellerübergreifend miteinander vernetzt und über eine technologische Plattform in einer Heimautomation zusammengefügt wurden, die auf dem neuesten Bluetooth-Funkstandard basiert. Dabei lassen sich alle Geräte universell über eine einheitliche App steuern.

Als relevanter Netzwerkknoten in Europas größtem Möbelcluster Ostwestfalen-Lippe (OWL) führt die ZOW die unterschiedlichen Gewerke der Möbelbranche zusammen, um gemeinsam zukunftsrelevante Projekte wie Connected Home mit der „Smart Kitchen“ zu realisieren: „Neben der progressiven Technologie reizt uns vor allem der Gedanke, gemeinsam mit unterschiedlichen Gewerken an der Realisation der Vernetzten Küche zu arbeiten“, sagt Detlef Wachendorf, Geschäftsführer von D-Beschlag. Auch vernetzten Lichtelementen kommt dabei eine tragende Rolle zu, die nicht nur dem Wandschalter, sondern auch dem Smart-Home-System Folge leisten. So integriert das Unternehmen Osram Oled GmbH organische Leuchtdioden, die für hochwertiges Licht in der Küche sorgen. Weiterhin beteiligen sich die Firmen D-Leuchten und Lumenar Leuchten Manufaktur, die sich auf individuelle Beleuchtungslösungen spezialisiert haben. „Dabei stammen die meisten Projektpartner aus Ostwestfalen – das verdeutlicht die Innovationskraft dieser Region und den hier vorherrschenden Netzwerkgedanken.“

Die Küche stammt von Warendorf, die vernetzungsfähigen Elektrogeräte hat Miele entwickelt. Auch das Unternehmen Cap, das seinen Fokus auf das Design von Zubehör gelegt hat, begleitet das Projekt. „Als Ausstatter der Kücheninszenierung sind wir Teil des Ganzen und schaffen uns eine weitere Präsenz innerhalb des zukunftsweisenden ,ZOW’-Konzepts“, sagt der Konstrukteur und Design Manager Freimut Stehling.