Poco/XXXLutz

Sind sich jetzt einig

Noch am Rande der Giga-Messe, die Ende August in Wels über die Bühne ging, sagte XXXLutz-Chef Dr. Andreas Seifert der „möbel kultur“, dass die finalen Unterschriften beim Poco-Deal noch nicht geflossen sind. Branchenkenner waren davon ausgegangen, dass es noch Unstimmigkeiten zwischen Steinhoff und Peter Pohlmann gab. Jetzt meldet „diepresse.com“, dass es einen Vergleich gegeben hat. Demnach übernimmt XXXLutz die zweiten 50 Prozent zu einem Preis von 270,685 Mio. Euro. Poco behält beim Verkauf Verbindlichkeiten in Höhe von rund 140 Mio. Euro. Die Discountkette mit aktuell 132 Filialen und einem Umsatz von rund 1,6 Mrd. Euro soll auch künftig mit eigenem Management geführt werden.

Bereits im April hatte es vor dem Landgericht Dortmund eine vorläufige Einigung gegeben. Damals hieß es noch, das XXXLutz 266 Mio. Euro zahlen muss. Jetzt ist es etwas teurer geworden. Nun müssen noch die Wettbewerbsbehörden in Österreich und Deutschland dem Kauf zustimmen.

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