"Fabrik des Jahres 2013"

Silit gehört zu den Gewinnern

Die Gewinner des Wettbewerbs "Fabrik des Jahres 2013" von der Wirtschaftszeitung "Produktion" und der Managementberatung A.T.Kearney stehen fest. Den Gesamtsieg hat das Gerätewerk Erlangen aus der Bahnsparte von Siemens errungen.

Die Gewinner des Wettbewerbs "Fabrik des Jahres 2013" von der Wirtschaftszeitung "Produktion" und der Managementberatung A.T.Kearney stehen fest. Den Gesamtsieg hat das Gerätewerk Erlangen aus der Bahnsparte von Siemens errungen. Unter den weiteren Gewinnern ist auch ein Unternehmen der Einrichtungsbranche: Silit erhielt den Preis in der Kategorie "Hervorragendes Veränderungsmanagement". Das Unternehmen bietet den Mitarbeitern flexible Arbeitszeitmodelle an, entlastet sie durch Entbürokratisierung und forciert die abteilungsübergreifende Zusammenarbeit durch Stand-up-Meetings am Flipchart. Auf diese Weise bewältigte der Kategoriesieger den Turnaround und wächst nun stark, so die offizielle Begründung.
Ob Auflösung von Engpässen in den einzelnen Fertigungsbereichen, Optimierung des Warenflusses oder Verbesserung der Kommunikation mit den administrativen Bereichen: Die Erfolge der drei Schritte sind messbar. In der Produktion konnten unter anderem Ausschuss und Nacharbeit reduziert sowie Anlagen und Prozesse optimiert werden. Darüber hinaus wurden ein Kennzahlensystem zur Steuerung der Produktion und ein standardisierter Fehlerkatalog eingeführt. Was die Optimierung des Warenflusses betrifft, kann Silit jetzt mit drei sogenannten Warensupermärkten aufwarten. Durch deren Realisierung in der Rohfertigung, in der Oberflächentechnik und in der Montage ließ sich die gesamte Durchlaufzeit um 44 Prozent senken.
Silit-Geschäftsführer Frank Schnatz freut sich über die Auszeichnung und ist besonders stolz auf seine Mitarbeiter. "Sie haben Veränderungen möglich gemacht, von denen alle Bereiche profitieren." Durch das Einreißen von Abteilungsgrenzen werde der Fokus auf das Gesamtoptimum statt lokaler Optimierung gelegt. Die einzelnen Fachabteilungen würden besser miteinander verzahnt, außerdem die Transparenz erhöht und die Komplexität verringert. Seit Forcierung der abteilungsübergreifenden Zusammenarbeit haben sich Flexibilität und Schnelligkeit deutlich verbessert. So konnte das Unternehmen in den letzten drei Jahren eine enorme Steigerung der wirtschaftlichen Kennzahlen verzeichnen.